News zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Schwerbehinderung, Pflege, Soziales und Finanzen - aktuelle Nachrichten auf Bürger & Geld!

Rente mit 68, 69 oder 70 Jahren

Rente mit 68, 69 oder 70? Tabelle zu den Reformplänen der Rentenkommission

Eine Rente mit 70 ist bislang nicht beschlossen. Dennoch könnten jüngere Versicherte künftig länger im Beruf bleiben müssen: Die Alterssicherungskommission schlägt vor, die Regelaltersgrenze ab 2032 an die Entwicklung der Lebenserwartung zu knüpfen. Nach derzeitigen Annahmen würde das Rentenalter zunächst nur schrittweise steigen – von 67 auf rund 67 Jahre und sechs Monate bis 2041. Die große Übersicht zeigt, in welchen langfristigen Szenarien ein Renteneintritt mit 68, 69 oder 70 Jahren überhaupt erreicht werden könnte.

Pflegegeld Auszahlung für Oktober 2026

Pflegegeld für Oktober 2026: Wann das Geld auf dem Konto ist – Terminsache

Das Pflegegeld für Oktober 2026 sollte bei gesetzlich Versicherten grundsätzlich am Donnerstag, 1. Oktober, auf dem Konto sein. Einige Pflegekassen überweisen schon am Mittwoch, 30. September. Der Feiertag am 3. Oktober führt 2026 voraussichtlich nicht zu einer Verschiebung, weil er auf einen Samstag fällt. Bei ausbleibender Zahlung sollten Betroffene nach dem nächsten Bankarbeitstag die Pflegekasse kontaktieren.

Rente für Schwerbehinderte - Rentenkommission Änderungen

Rentenkommission – diese Änderungen bei der Rente für Schwerbehinderte sollen nun kommen

Die Rentenkommission berät über eine weitreichende Reform der Altersvorsorge. Für die Altersrente für schwerbehinderte Menschen gibt es bislang jedoch weder einen Beschluss zur Abschaffung noch eine festgelegte neue Altersgrenze. Welche Voraussetzungen derzeit gelten – und weshalb Betroffene die weiteren politischen und gesetzlichen Entwicklungen dennoch genau verfolgen sollten.

Pflegereform 2027 - Bedeutung für Pflegekräfte

Geplante Pflegereform: Was sich bundesweit für Pflegekräfte ändern könnte

Die geplante Pflegereform sorgt bundesweit für Unruhe bei Pflegekräften, Angehörigen und Pflegebedürftigen. Das Pflegeneuordnungsgesetz ist bislang nur ein Referentenentwurf, könnte aber Vergütungsregeln, Pflegegrad 1 und die Organisation der Versorgung verändern. Was bereits gilt, welche Rechte Beschäftigte behalten und was ab 2027 bei der Pflegefachassistenz geplant ist.

Früher in Rente mit Abschlägen - wann rechnet sich das?

Eher in Rente mit Abschlägen: Wie alt man werden muss, ehe sich der Nachteil rechnerisch bemerkbar macht

Wer früher in Rente geht, erhält sofort Geld – akzeptiert dafür aber meist einen lebenslangen Abschlag. Eine Modellrechnung zeigt, wann die spätere höhere Rente den Vorsprung aus dem früheren Rentenbeginn einholt. Bei einem Vorziehen um ein Jahr liegt der finanzielle Gleichstand oft erst ungefähr im Alter von 95 Jahren. Welche Rentenarten betroffen sind und wann Sonderzahlungen helfen können.

Doppelbesteuerung der Rente

Doppelbesteuerung der Rente: Wer heute noch betroffen sein kann

Viele Rentner fürchten, dass ihre gesetzliche Rente doppelt besteuert wird. Der aktuelle Rechtsstand zeigt jedoch: Das Steuersystem gilt grundsätzlich als verfassungsgemäß, und neue Regeln senken das Risiko insbesondere für künftige Rentner. Wer früher hohe freiwillige Beiträge aus versteuertem Einkommen gezahlt hat, kann dennoch einen individuellen Fall prüfen lassen. Wichtig ist auch: Neue Steuerbescheide enthalten keinen allgemeinen Vorläufigkeitsvermerk mehr.

Versorgungsausgleich rückabwickeln

Ex-Partner verstorben: was die 36 Monatsfrist für die Rente bedeutet

Verstirbt der geschiedene Ehepartner, entfällt die Kürzung der eigenen Rente nicht automatisch. Entscheidend ist die 36-Monats-Grenze: Nach § 37 Abs. 2 VersAusglG kommt eine Anpassung nur in Betracht, wenn aus dem im Versorgungsausgleich übertragenen Anrecht insgesamt höchstens 36 Monate Leistungen bezogen wurden. Betroffene müssen die Anpassung selbst beantragen; die höhere Rente wird in der Regel erst ab dem Zeitpunkt der Antragstellung für die Zukunft gezahlt. Deshalb sollten sie die Bezugsdauer des verstorbenen Ex-Partners und ihre gesamte Altersversorgung genau prüfen.

Grundsicherungsgeld und Bareinzahlung aufs Girokonto

Neue Grundsicherung macht Bareinzahlung aufs Konto problematisch – Nachweise notwendig

Beim Bezug von Grundsicherungsgeld können Bareinzahlungen auf das Girokonto Rückfragen des Jobcenters nach sich ziehen. Maßgeblich ist, ob das eingezahlte Geld als neues Einkommen gilt oder lediglich bereits vorhandenes Bargeld auf das Konto transferiert wurde. Lässt sich die Herkunft nicht nachvollziehbar belegen, kann das Jobcenter die Zahlung als Einkommen anrechnen und gegebenenfalls Leistungen zurückfordern. Kontoauszüge, Quittungen, Verträge oder andere geeignete Nachweise helfen dabei, Zweifel und Missverständnisse frühzeitig auszuräumen.

Frau im Rollstuhl arbeitet an einem Laptop im modernen Homeoffice, mit Kaffeetasse in der Hand. Text: „Schwerbehinderung Homeoffice“. Logo und Website von Bürger & Geld unten rechts.

Homeoffice bei Schwerbehinderung: Wann der Arbeitgeber nach § 164 SGB IX zustimmen muss

Jeden Tag der beschwerliche Weg ins Büro, obwohl der Körper längst nicht mehr mitmacht – und der Chef lehnt Homeoffice einfach ab. Ein Arbeitsgericht hat jetzt klargestellt, dass schwerbehinderte Beschäftigte einen Anspruch auf leidensgerechte Beschäftigung haben, der auch den Arbeitsort umfasst. Welche Rechte Sie haben, wann ein Nein nicht ausreicht und wer Ihre Ausstattung bezahlt.

Riester vor dem Aus: Fünf Optionen für bestehende Verträge

Riester-Vertrag ab 2027: Diese 5 Optionen haben Sparer nach der Reform

Jahrelang eingezahlt, Zulagen kassiert und jetzt verschwindet Riester vom Markt. Doch wer vorschnell kündigt, bekommt oft weniger zurück, als er selbst eingezahlt hat. Dabei gibt es fünf Wege, bei denen das Ersparte und jeder Förder-Euro sicher bleiben, darunter ein Wechsel ins neue Altersvorsorgedepot, ganz ohne Rückzahlung.

Rentenkommission zum Geburtsjahrgang 1965

Rentenalter Jahrgang 1965: Rentenkommission empfiehlt 67 Jahre und einen Monat

Sie sind 1965 geboren und haben Ihren Rentenstart fest eingeplant? Dann könnten Sie der erste Jahrgang sein, für den die 67 nicht mehr reicht. Die Rentenkommission will das Rentenalter ab 2032 an die Lebenserwartung koppeln und die abschlagsfreie Rente nach 45 Jahren streichen. Was davon schon feststeht, was noch offen ist und was Sie jetzt prüfen sollten.

Deutschlandticket 2027 - auch sozial

Deutschlandticket 2027: 63 Euro oder 27,50 Euro – der Wohnort entscheidet über den Sozialrabatt

Zwei Rentner, dieselbe kleine Rente, dasselbe Deutschlandticket – und trotzdem zahlt der eine 27,50 Euro und der andere 63 Euro im Monat. Der Grund steht in keinem Rentenbescheid, sondern hängt allein am Wohnort und an einem Bescheid vom Sozialamt. Während der neue Ticketpreis für 2027 bis Ende September feststehen soll, bleibt der Rabatt ein Flickenteppich aus nur drei Ländern und rund 28 Kommunen. Wer diese Regeln kennt, kann jeden Monat bares Geld sparen.

Mann am Küchentisch prüft Krankenkassenbrief und Apothekenquittungen mit Taschenrechner

Pflegekasse fehlt ab Oktober Geld: Linnemann kündigt Spargesetz 2 und Finanzspritze an

Die Pflegekassen können ihre Leistungen ab Oktober nicht mehr aus eigenen Einnahmen bezahlen, und schon folgt das nächste Sparpaket. Für Menschen mit kleinem Budget kommen 2027 höhere Zuzahlungen in der Apotheke, während der Regelsatz stagniert. Was Linnemann jetzt plant und welche Termine in den kommenden Wochen entscheiden.

Rente, Arbeiten, Steuern: was sich lohnt!

Weiterarbeiten während der Rente: die neue Aktivrente spart Steuern, aber Sozialabgaben bleiben

Weiterarbeiten im Rentenalter galt lange vor allem als finanzielle Notwendigkeit. Seit Januar 2026 kann es sich auch steuerlich lohnen: Mit der Aktivrente bleiben für sozialversicherungspflichtig Beschäftigte nach Erreichen der Regelaltersgrenze bis zu 2.000 Euro Arbeitslohn im Monat steuerfrei. Der Vorteil betrifft jedoch ausschließlich die Lohnsteuer – die gesetzliche Rente wird dadurch weder erhöht noch gekürzt, und Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung fallen auf den Hinzuverdienst grundsätzlich weiterhin an.

Wiederheirat beendet Witwenrente – doch der alte Anspruch kann zurückkehren

Wiederheirat ist das „Aus“ für die Witwenrente – doch der Anspruch kann neu aufleben

Eine neue Partnerschaft nach dem Tod des Ehe- oder Lebenspartners kann das Leben tiefgreifend verändern – und hat zugleich Folgen für die finanzielle Absicherung. Mit einer erneuten Heirat endet grundsätzlich der Anspruch auf Witwen- oder Witwerrente, stattdessen zahlt die Rentenversicherung eine Abfindung. Scheitert oder endet die neue Ehe später, kann die frühere Hinterbliebenenrente unter bestimmten Voraussetzungen erneut gezahlt werden.

Kindergeld, Kinderzuschlag und Kindergrundsicherung 2026

Kindergeld, Kinderzuschlag und Kindergrundsicherung 2026: Das gilt

Seit Januar 2026 erhalten Familien 259 Euro Kindergeld pro anspruchsberechtigtem Kind. Wer mit seinem Einkommen knapp über der Grundsicherung liegt, kann zusätzlich bis zu 297 Euro Kinderzuschlag je Kind erhalten. Eine Kindergrundsicherung gibt es dagegen weiterhin nicht als neue, eigenständige Auszahlung. Der Überblick zeigt, welche Leistung für wen gedacht ist und worauf Familien beim Antrag achten müssen

Nichterreichbarkeitsfiktion bei Grundsicherung für Arbeitsuchende

Fehlende Rückmeldung beim Jobcenter kann die komplette Grundsicherung kosten

Mit der neuen Grundsicherung ist zum 1. Juli 2026 in § 7b Abs. 4 SGB II die sogenannte Nichterreichbarkeitsfiktion eingeführt worden. Wer trotz vorheriger Rechtsfolgenbelehrung drei aufeinanderfolgende Meldetermine beim Jobcenter ohne nachgewiesenen wichtigen Grund versäumt, gilt rechtlich als nicht erreichbar. Zunächst entfällt für einen Monat der Regelbedarf; Unterkunftskosten sowie Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge werden in dieser Übergangszeit grundsätzlich weitergetragen. Meldet sich die betroffene Person auch dann nicht persönlich beim Jobcenter, kann anschließend der gesamte Leistungsanspruch einschließlich der Kosten für Unterkunft und Heizung wegfallen. Fachverbände und Sozialrechtler bewerten die deutlich strengere Regelung wegen ihrer existenzsichernden Folgen als verfassungsrechtlich problematisch.

Elterngeld-Reform 2026: Väter sollen künftig deutlich länger Elternzeit nehmen

Elterngeld-Reform: Väter-Monate steigen auf vier oder sieben

Zwei Monate Elternzeit reichten bisher, um das volle Elterngeld zu sichern. Jetzt bringt Familienministerin Prien zwei Modelle ins Spiel, die genau das ändern könnten – für manche Familien mit spürbaren finanziellen Folgen. Was auf Väter und Mütter ab 2027 zukommen könnte.

Fehlvorstellungen zur Rente mit 63

„Rente mit 63“: Viele fehlerhafte Vorstellungen – was heute wirklich gilt!

Die „Rente mit 63“ ist für viele Versicherte längst keine Rente ab 63 mehr. Wer ab 1964 geboren wurde, kann nach 45 anrechenbaren Versicherungsjahren grundsätzlich erst mit 65 abschlagsfrei in Ruhestand gehen. Der Artikel klärt fünf zentrale Irrtümer zu Anspruch, Kosten, Ost-West-Unterschieden und Gerechtigkeit.

Höhere Arbeitslosigkeit, aber weniger Bezieher von Grundsicherungsgeld

Arbeitslosigkeit steigt – trotzdem weniger Menschen in der Grundsicherung

Im August 2026 waren in Deutschland 3,061 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet. Zugleich erhielten 116.000 erwerbsfähige Personen weniger Grundsicherungsgeld als ein Jahr zuvor. Auf den ersten Blick wirkt diese Entwicklung widersprüchlich – sie lässt sich jedoch durch die unterschiedlichen Voraussetzungen von Arbeitslosigkeit und Leistungsbezug erklären: Nicht jede arbeitslose Person hat Anspruch auf Grundsicherung, während umgekehrt viele Leistungsberechtigte etwa wegen Arbeit, Ausbildung, Krankheit oder Betreuungspflichten nicht als arbeitslos gelten. Der Überblick zeigt, welche Zahlen dahinterstehen und was sie für Betroffene bedeuten.

Jung in Rente - Deutschland im internationalen Vergleich

Jung in Rente gehen: In diesen Ländern beginnt der Ruhestand aktuell (2026) früher

In einigen Ländern beginnt die reguläre Altersrente deutlich früher als in Deutschland. Luxemburg und Slowenien liegen im OECD-Vergleich bei 62 Jahren, in der Türkei gelten besondere Regeln mit noch niedrigeren Werten. Doch ein niedrigeres Rentenalter bedeutet nicht automatisch eine höhere oder leichter erreichbare Rente. Worauf Versicherte bei Vergleichen und bei einer möglichen Rente im Ausland achten müssen.