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News zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Schwerbehinderung, Pflege, Soziales und Finanzen – aktuelle Nachrichten auf Bürger & Geld!

Schwerbehindert und pflegebedürftig zugleich: Diese Kombination bringt jetzt bares Geld – aber die Regeln werden strenger

Zwei Leistungssysteme, ein Alltag voller Fragen: Wer schwerbehindert und gleichzeitig pflegebedürftig ist, verliert schnell den Überblick, welche Rechte wirklich zustehen. Während die Ämter beim GdB genauer hinschauen, gerät die geplante Pflegereform ins Stocken. Was das konkret für Betroffene und ihre Familien bedeutet.

15 Quadratmeter mehr an Wohnraum möglich - Schwerbehinderung und Rente

Urteil bestätigt: Schwerbehinderte bekommen deutlich größere Wohnung bezahlt

Zu eng, zu teuer, kein Platz für Rollstuhl oder Pflegebett – viele schwerbehinderte Rentner geben sich mit ihrer engen Wohnung zufrieden, ohne zu wissen, dass ihnen deutlich mehr zusteht. Ein Gerichtsurteil zeigt jetzt, wie viele Quadratmeter das Amt wirklich übernehmen muss.

Wallet: Ausweis, Führerschein, Bankkarte ab 2027 ditigal

Personalausweis & Führerschein ab 2027 im Handy: Was Sie zum neuen Wallet wissen müssen

Ab dem 1. Januar 2027 soll ein staatliches Wallet Personalausweis, Führerschein und weitere Dokumente auf Ihrem Smartphone bündeln. Sie können sich damit bei Kontrollen, im Supermarkt oder bei der Kontoeröffnung digital ausweisen. Die Nutzung bleibt freiwillig, klassische Plastikkarten gelten weiter. Der Artikel erklärt Chancen, Risiken und die wichtigsten Sicherheitsfragen rund um die neue digitale Brieftasche.

Erspartes beim Grundsicherungsgeld

Grundsicherungsgeld ab Juli 2026: Wie viel Erspartes darf man behalten?

Mit dem neuen Grundsicherungsgeld ab 1. Juli 2026 entfallen die bisherigen Karenzzeiten für Vermögen, gleichzeitig gelten altersabhängige Freibeträge von 5.000 bis 20.000 Euro. Staatlich geförderte Altersvorsorgeprodukte wie Riester- und Rürup-Renten bleiben weitgehend geschützt und müssen beim Antrag nicht aufgelöst werden. Frei verfügbares Erspartes oberhalb des persönlichen Freibetrags muss dagegen zunächst für den Lebensunterhalt eingesetzt werden.

Pflegeheimkosten in NRW über 4000 Euro Eigenanteil

Pflegeheim in NRW: Eigenanteil Heimkosten explodiert – oft über 4.000 Euro!

In Nordrhein-Westfalen sind die Eigenanteile im Pflegeheim in wenigen Jahren massiv gestiegen. Im ersten Jahr zahlen Bewohner im Schnitt rund 3.580 Euro, in vielen Einrichtungen sogar deutlich über 4.000 Euro monatlich. Zuschläge der Pflegekasse, Pflegewohngeld, Wohngeld und Sozialhilfe können die Belastung mindern, schließen die Finanzierungslücke aber oft nicht vollständig.

Pflegegrad 1: 131 Euro fallen weg - keine Haushaltshilfe mehr!

Hart für die kleine Rente: Pflegereform will Pflegegrad 1 und Haushaltshilfe ändern!

Die Pflegereform trifft Pflegegrad 1 hart: Der Entlastungsbetrag von 131 Euro monatlich soll für Neufälle entfallen. Im Gegenzug plant die Bundesregierung mehr Prävention, Gesundheitschecks ab 60 und eine neue Pflegebegleitung für Pflegebedürftige zu Hause. Ob das die wegfallende Haushaltshilfe im Alltag wirklich ausgleicht, ist umstritten.

Neiddebatte: Beamte bekommen mehr Geld als Rentner

Rente oder Pension: Warum Beamte im Alter deutlich mehr Geld bekommen

Renten und Pensionen unterscheiden sich massiv – bei Anspruch, Berechnung und Höhe. Während viele Rentner mit knapp über 1.000 Euro auskommen müssen, liegen durchschnittliche Beamtenpensionen deutlich über 3.000 Euro im Monat. Gutachten warnen jedoch, dass ein direkter Leistungsvergleich nur eingeschränkt möglich ist. Für Ihre Vorsorge bleibt entscheidend, welches System für Sie gilt und wie Sie zusätzlich vorsorgen.

Rentenkommission will EM-Rente neu gestalten

Erwerbsminderungsrente wird überarbeitet: Neue Vorschläge schützen bald Gesundheit und Job

Die Rentenkommission will die Erwerbsminderungsrente grundlegend modernisieren. Vorgesehen sind ein Gesundheits-Check ab 45, ein ausgeweitetes Fallmanagement, ein längerer Wiedereingliederungsversuch und ein vereinfachter Rentenzugang für rentennahe Jahrgänge. Noch handelt es sich um Empfehlungen – jetzt ist die Bundesregierung am Zug.

Familienversicherung wird ab 2028 teuer

Familienversicherung neu geregelt: Wer ab 2028 für den Partner zahlen muss

Der Bundestag hat die GKV-Reform beschlossen: Ab 2028 wird die bisher kostenlose Familienversicherung für viele Ehe- und Lebenspartner eingeschränkt. Für mitversicherte Erwachsene fällt dann ein Zuschlag von 2,5 Prozent auf das Einkommen des gesetzlich Versicherten an – Kinder bleiben weiterhin beitragsfrei familienversichert. Ausnahmen gelten u. a. für Eltern mit Kindern bis 12, pflegende Angehörige, Erwerbsgeminderte, Menschen im Regelrentenalter und Grundsicherungsbeziehende.

Protest gegen Kürzung von Unterhaltsvorschuss

„Finger weg vom Unterhaltsvorschuss“ – Für soziales Leben e.V. protestiert gegen Kürzungspläne

Die Bundesregierung diskutiert Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss – es ist eine Altersgrenze von 15 Jahren im Gespräch. Für soziales Leben e.V. und andere Initiativen protestieren dagegen und warnen: Leidtragende wären Kinder und Alleinerziehende, die schon heute ein hohes Armutsrisiko tragen. Bundesweit könnten bis zu 1 Million Kinder ihren Anspruch verlieren.

Grundsicherungsgeld Weiterbewilligungsantrag

Grundsicherung ab Juli 2026: So stellen Sie den Folgeantrag richtig

Ab Juli 2026 ersetzt das Grundsicherungsgeld schrittweise das Bürgergeld, gleichzeitig laufen viele Bewilligungszeiträume aus. Wer weiter Leistungen vom Jobcenter oder Sozialamt braucht, muss seinen Folgeantrag rechtzeitig stellen – jetzt unter verschärften Regeln zu Vermögen, Unterkunftskosten und Mitwirkungspflichten.

Schwerbehinderung und Schlafapnoe - neues Urteil

BSG kippt Urteil: Schlafapnoe-Patient muss um Schwerbehinderung neu kämpfen

Ein Mann mit Schlafapnoe wollte seinen Grad der Behinderung auf 50 anheben lassen – die Maskenbeatmung vertrug er nicht. Das Bundessozialgericht kippte nun das Urteil der Vorinstanz und stellte hohe Hürden auf. Was das für alle bedeutet, die wegen Schlafapnoe einen höheren GdB anstreben.

Abschlagsfreie Rente nach 45 Jahren: Online Petition

Abschlagsfreie Rente nach 45 Jahren: Petition gegen das Aus gestartet

Die Altersrente für besonders langjährig Versicherte erlaubt bislang einen abschlagsfreien Rentenbeginn nach 45 Beitragsjahren – zwei Jahre vor der Regelaltersgrenze. Rentenkommission und Alterssicherungskommission empfehlen, diese Rentenart abzuschaffen und nur noch gesundheitlich begründete Ausnahmen zuzulassen. Dagegen richtet sich eine neue Online-Petition, die den Erhalt der abschlagsfreien Rente nach 45 Jahren und einen umfassenden Vertrauensschutz für rentennahe Jahrgänge fordert.

Online Ein-Klick-Steueerklärung für Rentner

Online Ein-Klick-Steuererklärung: So einfach wird die Steuer für Rentner

Ab Juli 2026 können viele Rentner ihre Einkommensteuererklärung per App mit nur einem Klick ans Finanzamt schicken. Die neue Ein-Klick-Funktion von MeinELSTER+ erstellt einen fertigen Steuervorschlag aus vorhandenen elektronischen Daten, den Sie nur noch prüfen und bestätigen müssen. Parallel erleichtert einfachELSTER schon länger die Steuererklärung für Ruheständler.