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News zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Schwerbehinderung, Pflege, Soziales und Finanzen – aktuelle Nachrichten auf Bürger & Geld!

Schwerbehinderung 2026: Warum Diagnosen für den Ausweis nicht mehr reichen

Grad der Behinderung: Warum viele Anträge 2026 anders ausfallen als gewohnt

Seit einer Reform der Versorgungsmedizin-Verordnung zählt beim Grad der Behinderung nicht mehr allein die Diagnose, sondern die tatsächliche Alltagseinschränkung. Gerichte bestätigen die strengere Linie – mit Folgen für Steuerbonus, Kündigungsschutz und Rente.

Kind hat GdB 80 wegen Bluterkrankheit – Oberstes Gericht kippt hohen Behinderungsgrad

Kind hat GdB 80 wegen Bluterkrankheit – Oberstes Gericht kippt hohen Behinderungsgrad

Ein Kind blutet seit der Geburt zu leicht, kämpft mit einer schweren Bluterkrankheit – und bekommt trotzdem plötzlich einen niedrigeren Schutzstatus zugesprochen. Was wie ein Rückschritt klingt, könnte für viele Familien in Wahrheit eine Chance sein. Das oberste Sozialgericht hat jetzt klargestellt, worauf es wirklich ankommt.

Mehr Witwenrente durch Verzögerung der Mütterrente 3

Mütterrente III verzögert sich: Warum Witwen ab 2028 mehr Rente erwarten können

Die Mütterrente III verbessert ab 2027 die Kindererziehungszeiten für vor 1992 geborene Kinder und erhöht damit die Renten vieler Mütter und Väter sowie mittelbar auch Hinterbliebenenrenten. Die tatsächliche Auszahlung beginnt jedoch erst 2028, Rückzahlungen für 2027 inklusive. Der Artikel erklärt die rechtlichen Grundlagen, die typische Höhe des Zuschlags pro Kind und zeigt, wie sich die Mütterrente III auf Witwen- und Witwerrenten auswirken kann.

Neue Pfändungsfreigrenze 1. Juli 2026

Neue Pfändungsfreigrenzen ab Juli: Das ändert sich 2026 / 2027 in der Pfändungstabelle

Wer Schulden hat und dessen Lohn gepfändet wird, kann ab Juli 2026 etwas aufatmen. Die Pfändungsfreigrenzen steigen erneut – das bedeutet: Mehr Geld bleibt zum Leben übrig, auch bei laufender Pfändung. Besonders Familien mit Unterhaltspflichten profitieren von den neuen Regelungen. Doch was genau ändert sich, und wie viel Nettolohn ist künftig wirklich geschützt?

Long Covid als Schwerbehinderung: Gericht spricht Betroffenem GdB von 50 zu

Long Covid als Schwerbehinderung: Gericht spricht Betroffenem GdB von 50 zu

Erst der Job weg, dann fast das ganze Leben: Ein Mann verbringt seine Tage seit seiner Corona-Infektion nur noch ruhend zu Hause. Die Behörde erkannte sein Leiden lange nicht in vollem Ausmaß an, jetzt hat ein Gericht ein klares Zeichen gesetzt.

Nebenkostenabrechnung oft fehlerhaft

Nebenkosten Schock im Briefkasten: Was Vermieter nicht mehr abrechnen dürfen

Viele Vermieter rechnen 2026 noch Posten ab, die längst unzulässig sind – etwa Kabelgebühren, CO₂-Kosten ohne Vermieteranteil oder Verwaltungskosten. Der Artikel erklärt, welche Kosten Vermieter nicht mehr über Nebenkosten abwälzen dürfen und welche Fristen für Widerspruch und Verjährung gelten. Mit einer systematischen Prüfung lassen sich oft hohe Beträge zurückholen – gerade für Haushalte mit kleinem Einkommen ist das existenziell.

195 Euro Schulgeld ab 1. August: Zwei Familiengruppen drohen leer auszugehen

Schulbedarfspauschale 2026: Diese Familien müssen jetzt selbst aktiv werden

Ab 1. August zahlen Jobcenter automatisch 130 Euro Schulbedarf pro Kind. Wohngeld- und Kinderzuschlag-Familien bekommen dagegen nichts – außer sie stellen selbst einen Antrag. Und die Zeit läuft: Nach zwölf Monaten ist das Geld unwiederbringlich verjährt.

Rente nach Beitragsjahren - nicht gut

Rentenkommission kippt Rente nach Beitragsjahren: Das kommt stattdessen

Die Rentenkommission hat der Rente nach Beitragsjahren eine Absage erteilt – zu groß wären die Nachteile für Frauen, Geringverdiener und Menschen mit Erwerbsunterbrechungen. Stattdessen soll die "Rente mit 63" ganz wegfallen und das Rentenalter künftig an die Lebenserwartung gekoppelt werden.

Rentenerhöhung 2026 - sinkt das Wohngeld automatisch?

4,24 Prozent mehr Rente ab Juli – doch das Wohngeld sinkt nicht automatisch

Ab 1. Juli steigen die Renten um 4,24 Prozent – die höchste Erhöhung seit Jahren. Viele Rentnerinnen und Rentner fürchten nun, dass ihnen die Wohngeldstelle das Plus gleich wieder wegnimmt. Freibeträge und die Wohngeldformel sorgen jedoch dafür, dass der Anspruch meist bestehen bleibt.

Rente: Rückwirkende Schwerbehinderung kann Rentenabschlag kippen

Wenn ein später Schwerbehindertenausweis die Rente rückwirkend rettet

Ein Schwerbehindertenausweis kommt oft erst Jahre nach dem Rentenbeginn – mit einem rückwirkenden Datum. Was viele nicht wissen: Genau das kann jahrelange Rentenabschläge nachträglich beseitigen. Das Bundessozialgericht hat dafür bereits 2007 die Grundlage geschaffen.

Rente mit 50 verdoppeln - geht das?

Faktencheck: Können Sie Ihre Rente mit 50 wirklich noch verdoppeln?

Mit 50 die Rente „verdoppeln“ – das klingt verlockend, ist aber nur in Ausnahmefällen realistisch. Dennoch können Sie Ihre Altersversorgung mit 50 noch deutlich verbessern: durch Ausgleichszahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung, freiwillige Beiträge und gezielte private Vorsorge etwa über ETF-Sparpläne. Der Faktencheck zeigt, welche Hebel tatsächlich wirken, welche Versprechen Marketing sind und wie Sie Ihre persönliche Rentenlücke realistisch schließen.

Gewerkschaft: Respekt-Rente mit 63 nicht abschaffen

Rente mit 63 unter Beschuss: Warum Millionen Beschäftigte auf die abschlagsfreie Frührente angewiesen sind

Die „Rente mit 63“ – offiziell Altersrente für besonders langjährig Versicherte – ermöglicht nach 45 Versicherungsjahren einen früheren Ruhestand ohne Abschläge, doch die Altersgrenzen steigen. Ökonomen und Studien kritisieren die Regelung als teuer und fachkräfteschädlich, während Gewerkschaften sie als fairen Ausgleich für lange und belastende Erwerbsbiografien verteidigen. Wer die Rente mit 63 heute noch nutzen kann, welche Abschläge bei anderen Frührenten drohen und wie Versicherte ihre eigene Rentenplanung darauf einstellen sollten!

Sinkendes Rentenniveau: welcher Jahrgang besonders betroffen?

Sinkendes Rentenniveau: Diese Jahrgänge trifft es bei der Rente am härtesten

Das Rentenniveau der gesetzlichen Rentenversicherung ist in den letzten Jahrzehnten deutlich gesunken und liegt heute nur noch bei rund 48 Prozent des Durchschnittslohns. Besonders benachteiligt sind statistisch die Geburtsjahrgänge 1948, 1949, 1950 und 1952, deren Rentenbeginn in Jahre mit historisch niedrigen Rentenniveaus fällt. Was das Rentenniveau bedeutet, warum diese Jahrgänge als „Rentenverlierer“ gelten und welche Handlungsmöglichkeiten Versicherte haben, um Versorgungslücken rechtzeitig zu erkennen!