Im August 2026 waren in Deutschland 3,061 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet. Zugleich erhielten 116.000 erwerbsfähige Personen weniger Grundsicherungsgeld als ein Jahr zuvor. Auf den ersten Blick wirkt diese Entwicklung widersprüchlich – sie lässt sich jedoch durch die unterschiedlichen Voraussetzungen von Arbeitslosigkeit und Leistungsbezug erklären: Nicht jede arbeitslose Person hat Anspruch auf Grundsicherung, während umgekehrt viele Leistungsberechtigte etwa wegen Arbeit, Ausbildung, Krankheit oder Betreuungspflichten nicht als arbeitslos gelten. Der Überblick zeigt, welche Zahlen dahinterstehen und was sie für Betroffene bedeuten.