News zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Schwerbehinderung, Pflege, Soziales und Finanzen - aktuelle Nachrichten auf Bürger & Geld!

KFZ Haftpflicht bei Grundsicherung

Auto-Haftpflicht bei Grundsicherung: zahlt das Amt die KFZ-Versicherung?

Die Kfz-Haftpflicht wird bei Grundsicherung im Alter und bei neuer Grundsicherung meist nicht zusätzlich ausgezahlt. Sie kann aber bei vorhandenem Einkommen von der Rente oder anderen Einnahmen abgezogen werden – und damit den Leistungsanspruch erhöhen. Das gilt grundsätzlich für die gesetzlich vorgeschriebene Haftpflicht, nicht jedoch für Kasko und freiwillige Zusatzbausteine. Betroffene sollten Beitragsrechnung und Zahlungsnachweis unbedingt beim Sozialamt oder Jobcenter einreichen.

Leben in der Rente ist teuer

So teuer ist das Leben in der Rente: Wenn das Geld kaum reicht

Die durchschnittliche gesetzliche Altersrente lag Ende 2025 bei rund 1.195 Euro monatlich – für Frauen bei knapp 994 Euro. Gleichzeitig geben Einpersonenhaushalte im Schnitt 853 Euro für Wohnen, Energie und Instandhaltung aus. Warum die Rentenhöhe allein wenig über die finanzielle Lage aussagt, welche Kosten im Alter besonders belasten und wann Grundsicherung oder Wohngeld helfen können.

Pflegereform: Warum ein Budget künftig zwei Aufgaben tragen soll

Pflegereform: Warum ein Budget künftig zwei Aufgaben tragen soll

Wer heute Verhinderungspflege beantragt, verlässt sich auf einen klar geregelten Anspruch. Der Entwurf für 2027 sieht dafür kein eigenes Budget mehr vor – die Kosten sollen künftig aus demselben Topf kommen, der eigentlich das Pflegegeld ersetzt.

Schwerbehindertenausweis gültig, Pauschbetrag trotzdem gekürzt: der Grund

Schwerbehindertenausweis gültig, Pauschbetrag trotzdem gekürzt: der Grund

Ein gültiger Schwerbehindertenausweis in der Tasche, aber im Steuerbescheid steht plötzlich ein niedrigerer Freibetrag: Seit Jahresbeginn läuft der Datenaustausch zwischen Versorgungsamt und Finanzamt elektronisch – und schneller als mancher Widerspruch entschieden ist.

Gehbehinderung im Ausweis: Diese 96 Euro Zulage wird oft übersehen

Gehbehinderung im Ausweis: Diese 96 Euro Zulage wird oft übersehen

Ein fehlender Zuschlag, der Monat für Monat unbemerkt bleibt: Wer das Merkzeichen G im Ausweis trägt und Grundsicherung bezieht, hat Anspruch auf zusätzliches Geld – doch nicht jeder Bescheid weist es korrekt aus. Wie viel dahintersteckt und welche Frist zählt.

Rente für ab 1964 geborene Menschen

Rente für ab 1964 Geborene: Was die Reform für Ihren Ruhestand ändern könnte

Für Menschen ab Jahrgang 1964 gilt derzeit die Regelaltersgrenze von 67 Jahren. Mit 45 Versicherungsjahren ist eine abschlagsfreie Rente ab 65 möglich, während ein Start ab 63 bei 35 Versicherungsjahren zu dauerhaften Abschlägen führt. Die geplante Rentenreform könnte den abschlagsfreien Zugang nach 45 Jahren abschaffen und die früheste Altersrente mit Abschlägen von 63 auf 64 Jahre anheben. Beschlossen ist dies noch nicht – entscheidend werden mögliche Übergangs- und Vertrauensschutzregeln sein.

Mietminderung in der Grundsicherung

Miete mindern bei Grundsicherung: Warum Sie den Betrag nicht einfach selbst behalten dürfen

Auch Grundsicherungsgeld-Empfänger dürfen die Miete bei Wohnungsmängeln mindern – müssen dies aber dem Jobcenter sofort melden. Soweit die Miete vom Jobcenter getragen wurde, steht der durch die Minderung freiwerdende Betrag leistungsrechtlich in der Regel nicht dem Mieter, sondern dem Jobcenter zu. Nach aktueller Rechtsprechung gehen sogar Rückzahlungsansprüche gegen den Vermieter auf den Sozialleistungsträger über.

Neue Grundsicherung verfassungswidrig?

Grundsicherungsgeld statt Bürgergeld: Diese Regeln sind rechtlich umstritten

Viele Leistungsbeziehende fragen sich derzeit, ob die neue Grundsicherung ihr Existenzminimum wirklich noch schützt. Totalsanktionen, strengere Vermögensregeln und gedeckelte Wohnkosten sorgen für massive Verunsicherung. Fachjuristen und Sozialverbände halten zentrale Teile der Reform für verfassungsrechtlich hoch riskant und bereiten bereits Musterklagen vor. Was sich konkret ändert, wo Experten die größten Probleme sehen und was Sie als Betroffene jetzt beachten sollten.

Familien mit Kindern im September 2026

Familien mit Kindern: Das ändert sich im September 2026 für sie

Im September 2026 müssen Familien beim Kindergeld mit keiner neuen Erhöhung rechnen: Es bleibt bei 259 Euro pro Kind. Gleichzeitig wirkt der neue Ganztagsanspruch für Erstklässler erstmals im Schulalltag und kann Eltern bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie entlasten. Geplante Kindergeld- und Steuerverbesserungen betreffen frühestens 2027 und sind noch nicht endgültig beschlossen.

Minijob neben der Rente: Änderungen 2027

Minijob neben der Rente: diese Änderung 2027 hat das Bundeskabinett beschlossen

Das Bundeskabinett hat den Entwurf für das Einkommensteuerreformgesetz 2027 beschlossen. Damit soll die Pauschsteuer für Minijobs von 2 auf 5 Prozent steigen. Für Rentner mit Minijob wird entscheidend, ob der Arbeitgeber die höhere Steuer trägt oder sie vom Lohn abzieht. An der Möglichkeit, neben der Altersrente weiterzuarbeiten, ändert sich nichts.

Höhere Rente ab Januar 2027 möglich

Höhere Rente: neue Altersrente ab dem 1. 1. 2027 profitiert durch neue Regel zur Hochrechnung

Ab 1. Januar 2027 ändert sich die Berechnung neuer Altersrenten. Die Rentenversicherung soll fehlende Entgelte der letzten bis zu drei Monate automatisch hochrechnen und später zugunsten der Versicherten korrigieren, wenn das tatsächliche Einkommen höher war. Davon können Beschäftigte mit Gehaltserhöhung, Bonus oder Sonderzahlung kurz vor dem Rentenbeginn profitieren. Für bereits laufende Renten ist die Regelung keine zusätzliche Rentenerhöhung.

Sonderzuschlag zur Rente nach 45 Arbeitsjahren?

Sonderzuschlag zur Rente als Alternative zur Abschaffung der Rente mit 63?

Der IAB-Forscher Enzo Weber schlägt vor, die abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren durch einen Sonderzuschlag für freiwilliges Weiterarbeiten zu ersetzen. Der Bonus soll lange Erwerbsbiografien weiterhin anerkennen, aber einen Anreiz gegen den frühen Rentenstart setzen. Beschlossen ist die Reform nicht: Die Rente nach 45 Versicherungsjahren gilt weiterhin. Nach geltendem Recht steigt die Rente bei einem Aufschub nach der Regelaltersgrenze bereits um 0,5 Prozent pro Monat.

Ermittelt das Jobcenter mittels KI? Bei Betrug?

KI gegen Betrug bei der neuen Grundsicherung? Rückfragen vom Jobcenter!

Viele Beziehende von Grundsicherungsgeld befürchten, das Jobcenter könne sie per KI als Betrugsfall einstufen. Tatsächlich gibt es einen gesetzlich geregelten automatisierten Datenabgleich, der etwa Beschäftigung und andere Sozialleistungen prüft. Eine Datenauffälligkeit ist aber kein Betrugsnachweis und ersetzt keine Prüfung durch Mitarbeitende. Was Betroffene bei Rückfragen, Anhörungen und Rückforderungen wissen müssen.

Mindestlohn in WfbM

Mindestlohn in WfbM: Arbeitsgericht Münster verhandelt Grundsatzfall

Das Arbeitsgericht Münster verhandelt über eine Klage auf Mindestlohn in einer Werkstatt für behinderte Menschen. Ein langjährig Beschäftigter fordert die Differenz zwischen seinem Werkstattentgelt und 13,90 Euro Mindestlohn pro Stunde. Entscheidend ist, ob seine Tätigkeit rechtlich als Arbeitsverhältnis gilt oder das bisherige Entgeltsystem einer grundsätzlichen Prüfung standhält. Das Verfahren betrifft eine Debatte, die bundesweit rund 300.000 Werkstattbeschäftigte berührt.

Neue Grundsicherung - Anrechnung von Pflegegeld

Grundsicherungsgeld 2026: Wann Pflegegeld doch als Einkommen zählt

Wer einen Angehörigen zu Hause pflegt und selbst auf Grundsicherung angewiesen ist, kennt die Sorge: Zählt das Pflegegeld jetzt als Einkommen? Die Antwort entscheidet über Hunderte Euro im Monat – und über die neue Grundsicherung gibt es dazu jetzt Klarheit.

P-Konto: Diese 7 Fehler kosten Schuldner bares Geld – und ab Juli steigt der Freibetrag

P-Konto: 1.590 Euro Freibetrag – diese sieben Fehler kosten bares Geld

Ein gepfändetes Konto ist gesperrt, das Existenzminimum aber gesetzlich geschützt – trotzdem bleibt für viele Betroffene weniger Geld übrig, als ihnen zustünde. Seit Juli gilt ein neuer Freibetrag von 1.590 Euro. Wer sieben typische Fehler beim P-Konto vermeidet, sichert sich, was ihm rechtlich zusteht.

Für Rentner im September 2026

September 2026: Diese Termine und Regeln sind für Rentner wichtig

Im September 2026 sollten Rentnerinnen und Rentner mehrere konkrete Fristen und Änderungen beachten. Besonders wichtig sind der Rentenzahltag am 30. September, der Lebensnachweis für angeschriebene Auslandsrentner und eine mögliche Steuer-Vorauszahlung am 10. September. Zudem dürfen Lohnsteuerhilfevereine bei Vermietungseinkünften umfassender beraten. Die diskutierte Rentenreform bleibt dagegen vorerst ein politischer Vorschlag und ist noch kein geltendes Gesetz.

In Rente im Dezember 2026 - Antrag im September 2026 stellen

Rente ab Dezember 2026? Warum Sie den Antrag schon jetzt im September stellen sollten!

Wer zum 1. Dezember 2026 in Altersrente gehen möchte, sollte den Rentenantrag bereits im September stellen. Die Deutsche Rentenversicherung empfiehlt etwa drei Monate Vorlauf, weil die Rente nicht automatisch gezahlt wird. Gesetzlich kann der Antrag bei erfüllten Voraussetzungen meist noch bis Ende März 2027 gestellt werden. Wer später beantragt, riskiert jedoch, dass die Rente erst ab dem Antragsmonat beginnt und frühere Zahlungen verloren gehen.