News zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Schwerbehinderung, Pflege, Soziales und Finanzen - aktuelle Nachrichten auf Bürger & Geld!

Pflegegrad 1: 131 Euro fallen weg - keine Haushaltshilfe mehr!

Hart für die kleine Rente: Pflegereform will Pflegegrad 1 und Haushaltshilfe ändern!

Die Pflegereform trifft Pflegegrad 1 hart: Der Entlastungsbetrag von 131 Euro monatlich soll für Neufälle entfallen. Im Gegenzug plant die Bundesregierung mehr Prävention, Gesundheitschecks ab 60 und eine neue Pflegebegleitung für Pflegebedürftige zu Hause. Ob das die wegfallende Haushaltshilfe im Alltag wirklich ausgleicht, ist umstritten.

Neiddebatte: Beamte bekommen mehr Geld als Rentner

Rente oder Pension: Warum Beamte im Alter deutlich mehr Geld bekommen

Renten und Pensionen unterscheiden sich massiv – bei Anspruch, Berechnung und Höhe. Während viele Rentner mit knapp über 1.000 Euro auskommen müssen, liegen durchschnittliche Beamtenpensionen deutlich über 3.000 Euro im Monat. Gutachten warnen jedoch, dass ein direkter Leistungsvergleich nur eingeschränkt möglich ist. Für Ihre Vorsorge bleibt entscheidend, welches System für Sie gilt und wie Sie zusätzlich vorsorgen.

Grundsicherungsgeld Weiterbewilligungsantrag

Grundsicherung ab Juli 2026: So stellen Sie den Folgeantrag richtig

Ab Juli 2026 ersetzt das Grundsicherungsgeld schrittweise das Bürgergeld, gleichzeitig laufen viele Bewilligungszeiträume aus. Wer weiter Leistungen vom Jobcenter oder Sozialamt braucht, muss seinen Folgeantrag rechtzeitig stellen – jetzt unter verschärften Regeln zu Vermögen, Unterkunftskosten und Mitwirkungspflichten.

Schwerbehinderung und Schlafapnoe - neues Urteil

BSG kippt Urteil: Schlafapnoe-Patient muss um Schwerbehinderung neu kämpfen

Ein Mann mit Schlafapnoe wollte seinen Grad der Behinderung auf 50 anheben lassen – die Maskenbeatmung vertrug er nicht. Das Bundessozialgericht kippte nun das Urteil der Vorinstanz und stellte hohe Hürden auf. Was das für alle bedeutet, die wegen Schlafapnoe einen höheren GdB anstreben.

Abschlagsfreie Rente nach 45 Jahren: Online Petition

Abschlagsfreie Rente nach 45 Jahren: Petition gegen das Aus gestartet

Die Altersrente für besonders langjährig Versicherte erlaubt bislang einen abschlagsfreien Rentenbeginn nach 45 Beitragsjahren – zwei Jahre vor der Regelaltersgrenze. Rentenkommission und Alterssicherungskommission empfehlen, diese Rentenart abzuschaffen und nur noch gesundheitlich begründete Ausnahmen zuzulassen. Dagegen richtet sich eine neue Online-Petition, die den Erhalt der abschlagsfreien Rente nach 45 Jahren und einen umfassenden Vertrauensschutz für rentennahe Jahrgänge fordert.

Online Ein-Klick-Steueerklärung für Rentner

Online Ein-Klick-Steuererklärung: So einfach wird die Steuer für Rentner

Ab Juli 2026 können viele Rentner ihre Einkommensteuererklärung per App mit nur einem Klick ans Finanzamt schicken. Die neue Ein-Klick-Funktion von MeinELSTER+ erstellt einen fertigen Steuervorschlag aus vorhandenen elektronischen Daten, den Sie nur noch prüfen und bestätigen müssen. Parallel erleichtert einfachELSTER schon länger die Steuererklärung für Ruheständler.

Meldepflichten bei der Witwenrente

Meldepflicht bei der Witwenrente: wann Hinterbliebene was tun müssen!

Witwen- und Witwerrenten werden nicht automatisch gezahlt, sondern müssen innerhalb von 12 Monaten nach dem Todesfall aktiv beantragt werden. Zudem gelten strenge Meldepflichten: Sobald eigenes Einkommen oder eine eigene Rente hinzukommt, muss dies der Deutschen Rentenversicherung gemeldet werden. Wer das versäumt, riskiert hohe Rückforderungen – selbst nach vielen Jahren.

Urteil: Schwerbehinderung aberkannt – Schwerbehindertenausweis bleibt trotzdem gültig

Amt setzt GdB herab – muss der Ausweis jetzt abgegeben werden?

Ein Bescheid vom Versorgungsamt setzt den Grad der Behinderung herab – und viele glauben, ihr Ausweis sei damit sofort ungültig. Ein Gerichtsbeschluss und eine dreimonatige Schutzfrist zeigen: So einfach ist es nicht. Seit 2026 kommt allerdings eine steuerliche Falle hinzu.

Inklusion 2026: Viele Arbeitgeber verfehlen die Schwerbehinderten‑Quote

Jeder vierte Betrieb beschäftigt keinen einzigen schwerbehinderten Menschen

Neue Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zeigen: Fast jeder vierte Betrieb in Deutschland beschäftigt keinen einzigen schwerbehinderten Menschen – obwohl das Gesetz es verlangt. Wer die Quote verfehlt, zahlt seit 2025 bis zu 815 Euro pro Monat und unbesetztem Pflichtplatz.

Bürgergeld - Neue Grundsicherung

Bürgergeld-Reform: Tabelle zeigt, wo die neue Grundsicherung härter ist

Das Bürgergeld bleibt 2026 bei 563 Euro – gleichzeitig zieht der Staat die Zügel spürbar an. Zum 1. Juli 2026 wird es in eine neue Grundsicherung überführt, mit strengeren Pflichten und schärferen Sanktionen. Auch bei Vermögen und einmaligen Hilfen wie Nachzahlungen drohen genauere Prüfungen und mehr Ablehnungen. Der Artikel zeigt, was Leistungsberechtigte jetzt wissen und ab Sommer 2026 beachten müssen.

Krankenkassen-Sparpaket kostet viel Geld für Arbeitnehmer und Rentner

Krankenkassen-Sparpaket: Warum bald vor allem Rentner und Arbeitnehmer mehr zahlen

Das Krankenkassen-Sparpaket ist beschlossen und macht Gesundheit für Millionen Versicherte teurer. Rentner und Arbeitnehmer zahlen mehr Zuzahlungen und Beiträge. Besonders die Familienversicherung und die Beitragsbemessungsgrenze sorgen für spürbare Mehrbelastungen. Betroffene sollten frühzeitig prüfen, wie sie die Folgen abfedern können.

Rentenreform: Auswirkungen auf Bestandsrentner

Rentenkommission 2026: Was sich für die laufende Rente ändert, also für heutige Rentner

Die Rentenkommission empfiehlt keine Kürzungen laufender Renten, sondern eine gedämpfte Rentenanpassung ab 2032. Bis 2031 bleibt ein Rentenniveau von mindestens 48 Prozent gesichert, die Renten steigen weiter mit den Einkommen. Zugleich soll eine verpflichtende Kapitalrente eingeführt und die Beitragsbasis verbreitert werden, um das Versorgungsniveau langfristig auf 70 Prozent des letzten Nettoeinkommens zu erhöhen. Für heutige Rentner heißt das: stabile Renten ohne Kürzungen, aber langsamere Erhöhungen.

Grundrente 2027

Grundrente 2027: Neue Einkommensgrenzen schützen mehr Zuverdienst der Rentner

Die Grundrente bleibt einkommensabhängig, doch ab 2027 steigen die Freibeträge deutlich. Alleinstehende behalten den vollen Zuschlag bis 1.555 Euro Einkommen, Ehepaare bis 2.426 Euro. Einkommen darüber wird stufenweise angerechnet – zunächst nur zu 60 Prozent, ab einer zweiten Grenze teilweise vollständig. Maßgeblich für die Prüfung sind meist die Steuerdaten aus dem Jahr 2024.

EM Rente Juli 2026: Änderungen

Erwerbsminderungsrente 2026: Mehr Geld, mehr Hinzuverdienst – wichtige Änderungen im Juli

2026 bringt für Erwerbsminderungsrentner höhere Hinzuverdienstgrenzen und damit mehr Spielraum für Nebenjobs. Zum 1. Juli steigen alle Renten um 4,24 Prozent, weil der aktuelle Rentenwert angehoben wird. Neue EM‑Renten profitieren zusätzlich von einer längeren Zurechnungszeit, die die Rentenhöhe verbessert. Der Zuschlag für ältere EM‑Renten wird seit Dezember 2025 vollständig in die laufende Zahlung integriert.