News zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Schwerbehinderung, Pflege, Soziales und Finanzen - aktuelle Nachrichten auf Bürger & Geld!

Grundsicherungsgeld und Nichterreichbarkeitsfiktion

„Nicht erreichbar“ für das Jobcenter: Wann Grundsicherungsgeld mit einem Schlag komplett gestrichen wird

Mit der Umstellung von Bürgergeld auf Grundsicherungsgeld kommt ab 1. Juli 2026 die „Nichterreichbarkeitsfiktion“: Wer drei Meldetermine im Jobcenter verpasst, kann als nicht erreichbar gelten – mit der Folge, dass alle Leistungen inklusive Miete und Krankenversicherung wegfallen. Sozialverbände warnen vor einem drastischen Sanktionsinstrument, während Betroffene ihre Erreichbarkeit und Terminwahrnehmung künftig noch ernster nehmen müssen.

Rentenkommission will Ende Juni 2026 Bericht vorlegen

Rentenkommission schneller als gedacht: wie die Reform die Rente ändern kann

Die Rentenkommission legt ihren Bericht zur Reform der gesetzlichen Rente früher vor. Für Versicherte stellt sich jetzt die Frage, ob das Rentenalter weiter steigt und wie sicher das aktuelle Rentenniveau bleibt. Der Artikel erklärt den Stand der Dinge, mögliche Modelle und was Sie schon heute für Ihre Altersvorsorge tun können.

Bundesrat macht es amtlich: Schwerbehindertenrente steigt ab Juli

Bundesrat macht es amtlich: Schwerbehindertenrente steigt ab Juli

Der Bundesrat hat sein Ja gegeben: Die Rentenerhöhung zum 1. Juli ist praktisch besiegelt. Für die Schwerbehindertenrente bedeutet das mehr Geld, automatisch, ohne Antrag – wer vorzeitig in Rente ging, sollte trotzdem genau hinschauen, was vom Abschlag übrig bleibt.

Änderungen Juli 2026

Änderungen Juli 2026: Neue Regeln für Rente, Minijob, Ferien & Verbraucher

Im Juli 2026 treten wichtige Neuregelungen in Kraft: Renten steigen um 4,24 Prozent, Pflegemindestlöhne werden angehoben und Minijobber können einmalig in die Rentenversicherungspflicht zurückkehren. Zusätzlich greift das neue Recht auf Reparatur für Elektrogeräte und in vielen Bundesländern beginnen die Sommerferien – Zeit, Bescheide, Arbeitsverträge und Urlaubsplanung zu überprüfen.

7.400 Euro in Gefahr: Die unbeachtete Steuerfolge der Pflegereform

7.400 Euro in Gefahr: Die unbeachtete Steuerfolge der Pflegereform

Eine geplante Reform soll die Pflegebegutachtung verschärfen, mit einer Folge, die in keinem offiziellen Papier beziffert wird: Wer den Pflegegrad 4 verliert, verliert oft auch einen Steuervorteil von über 4.500 Euro im Jahr. Niemand spricht darüber.

24.605 Euro zu viel: Warum ein Eilantrag auf Assistenz scheiterte

24.605 Euro zu viel: Warum ein Eilantrag auf Assistenz scheiterte

24.605 Euro auf dem Konto, und genau das wurde einem Rollstuhlnutzer zum Verhängnis. Vor Gericht zählt manchmal nicht, was geschützt ist, sondern was schnell verfügbar wäre. Ein Fall, der zeigt, wie tückisch Eilanträge auf das Persönliche Budget sein können.

906.000 Euro für einen Raum: Jobcenter-Chef bereits abberufen

906.000 Euro für einen Raum: Jobcenter-Chef bereits abberufen

Fast eine Million Euro für einen Besprechungsraum – während Bürgergeld-Empfänger jeden Cent nachweisen müssen. Und kurz bevor das aufflog, wurde ausgerechnet der Mitarbeiter gefeuert, der genau solche Missstände öffentlich ansprach.

Faktencheck: 500-Euro-Versprechen der Krankenkassen sind irreführend

Faktencheck: 500-Euro-Versprechen der Krankenkassen sind irreführend

500 Euro für Sneaker, 1.500 Euro für die Schwangerschaft – klingt nach geschenktem Geld von der Krankenkasse. Die Wahrheit hinter den viralen Versprechen ist ernüchternder. Aber ein paar hundert Euro sind tatsächlich drin, wenn man weiß, wo man nachschaut.