News zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Schwerbehinderung, Pflege, Soziales und Finanzen - aktuelle Nachrichten auf Bürger & Geld!

Vorgezogene Altersrente und Wohngeld beantragen

Vorzeitige Rente reicht nicht? Wann Wohngeld statt Grundsicherung hilft

Rentner mit vorgezogener Altersrente können Wohngeld beantragen, wenn ihr Einkommen die Einkommensgrenzen nicht überschreitet und keine Grundsicherung bezogen wird. Das Wohngeld-Plus ab 2023 erhöhte die Leistungen auf durchschnittlich 370 Euro monatlich. Die Vermögensgrenzen sind mit 60.000 Euro für die erste Person großzügiger als bei der Grundsicherung.

31. Juli 2026: Frist für die Steuererklärung für Rentner

Steuererklärung für Rentner: Frist bis 31. Juli 2026 – Erstattungen möglich

Bis zum 31. Juli 2026 müssen viele Rentner ihre Steuererklärung für das Jahr 2025 abgeben – vor allem, wenn ihre Einkünfte über dem Grundfreibetrag liegen. Gleichzeitig kann sich eine freiwillige Steuererklärung lohnen, weil abzugsfähige Kosten häufig zu einer Erstattung führen. Der Artikel erklärt, wer jetzt handeln sollte und welche aktuellen Werte und Regeln 2026 gelten.

Rente mit 63 vor dem Aus

OECD gegen „Rente mit 63“: Was Deutschlands Ruhestand droht

Ein OECD‑Gremium drängt Deutschland, die „Rente mit 63“ zurückzufahren und das Rentenalter an die steigende Lebenserwartung zu koppeln. Während die Politik zögert, wächst der Reformdruck – vor allem jüngere Jahrgänge müssen mit weniger großzügigen Frührenten rechnen.

Rente in den Niederlanden - Vorbild für Deutschland?

Rente wie in den Niederlanden: Vorbild für Deutschland?

Die Niederlande gelten als Musterknabe bei der Altersvorsorge: Grundrente, starke Betriebsrenten und Kapitaldeckung sorgen für hohe Renten. Doch auch dort steigen Rentenalter und Reformdruck – Deutschland kann vieles übernehmen, braucht aber eine eigene, angepasste Lösung.

Rente - diese Schlagzeilen machen depressiv

Rente -„Schock“ 2026: Was hinter den bitteren Zahlen steckt

Millionen Rentner in Deutschland erhalten unter 950 Euro gesetzliche Rente, zugleich steigt die Armutsgefährdung im Alter deutlich. 2026 sorgt zudem ein höherer Krankenkassen-Zusatzbeitrag dafür, dass vielen trotz unveränderter Bruttorente weniger Netto bleibt. Der Artikel erklärt die wichtigsten Zahlen, Hintergründe und Konsequenzen.

Rentenbeitrag steigt auf 19,9 Prozent 2028

Schmiedehammer in der Rente – zahlen wir ab 2028 wirklich 19,9 Prozent Beitrag?

Neue Prognosen der Deutschen Rentenversicherung sehen den Rentenbeitrag 2028 bei 19,9 Prozent – ein Sprung von 1,3 Prozentpunkten. Für Beschäftigte bedeutet das spürbar weniger Netto, während die Rentenkasse zusätzlich Milliarden erhält. Ob die Politik den Beitragssatz noch dämpft, ist derzeit offen.

Inflation bei fast 3 Prozent - was das für Grundsicherung, Bürgergeld und Rente bedeutet

Energiepreise explodieren: Reichen Rente und 563 € Grundsicherungsgeld 2026 noch zum Leben?

Der Iran-Krieg hat die Inflation in Deutschland im April 2026 auf 2,9 Prozent getrieben; besonders stark verteuert haben sich Heizenergie und Kraftstoffe. Für Rentner sowie Beziehende von Grundsicherung oder Bürgergeld bedeutet das spürbare Einschnitte beim Budget – der Artikel erklärt, wie stark diese Gruppen betroffen sind und welche sozialrechtlichen Entlastungsmöglichkeiten es gibt.

Steuern und Abgaben auf die Rente

Abzüge auf die Rente: Wie viel Netto Ihnen 2026 wirklich bleibt!

Von der Bruttorente gehen zunächst rund 11 bis 12 Prozent für Kranken- und Pflegeversicherung ab, bevor überhaupt Steuern ins Spiel kommen. Neurentner des Jahrgangs 2026 müssen zudem 84 Prozent ihrer gesetzlichen Rente versteuern – Einkommensteuer fällt aber nur an, wenn ihr zu versteuerndes Einkommen über dem Grundfreibetrag liegt.

Rentenerhöhung und Minijob - Problem?

Rentenerhöhung und Minijob: Wie sich 2026 mehr Arbeiten auf Ihre Rente auswirkt

Zum 1. Juli 2026 steigen die gesetzlichen Renten um 4,24 Prozent – und viele Rentner verdienen zusätzlich in einem Minijob bis 520 Euro im Monat. Während die Rentenerhöhung auch die Sozialabgaben leicht erhöht, bleibt das Minijob‐Einkommen meist weitgehend beitragsfrei; kritisch wird es erst, wenn Rente plus Minijob den steuerlichen Grundfreibetrag überschreiten.

EM-Rente unter Druck

EM – Rente bei der geplanten Reform benachteiligt – viele Rentner könnten verlieren

Die geplante Rentenreform stärkt vor allem das Rentenniveau der Altersrente – Erwerbsminderungsrentner bleiben dagegen vielfach auf niedrigen Leistungen sitzen. Zwar bringen Zuschläge und höhere Hinzuverdienstgrenzen ab 2025/2026 spürbare Verbesserungen, zahlreiche Bestandsrentner profitieren aber nur begrenzt und sind weiterhin auf ergänzende Grundsicherung angewiesen.

Pflegefall: greift Sozialamt nach dem Eigenheim?

Pflegefall und Eigenheim: Wann das Sozialamt wirklich auf Ihr Haus zugreifen darf

Im Pflegefall prüft das Sozialamt genau, ob Eigenheim und Vermögen zur Finanzierung der Heimkosten eingesetzt werden müssen. Geschützt sind allerdings ein angemessenes, weiterhin bewohntes Hausgrundstück und Vermögen innerhalb der Freibeträge – problematisch bleiben vor allem leerstehende oder zu große Immobilien.

Niveau der Rente auf 48 Prozent - was das heißt

Versorgungsniveau in der Rente: Warum 48 Prozent nicht die ganze Wahrheit sind

Das offizielle Rentenniveau von 48 Prozent beschreibt nur die Leistung der gesetzlichen Standardrente – Ihr tatsächliches Versorgungsniveau kann deutlich darüber oder darunter liegen. Entscheidend ist, wie gut gesetzliche Rente, betriebliche Altersversorgung und private Vorsorge zusammenspielen und ob Sie damit die empfohlenen 70 bis 80 Prozent Ihres letzten Nettoeinkommens im Ruhestand erreichen.

Urlaub vom Jobcenter mit Grundsicherungsgeld

Grundsicherungsgeld 2026: Urlaub vom Jobcenter – was erlaubt ist

Mit dem Grundsicherungsgeld bleibt ab 1. Juli 2026 ein „Urlaub vom Jobcenter“ möglich – aber nur nach vorheriger Genehmigung und innerhalb klarer Zeitgrenzen. Wer länger abwesend ist oder Reisen nicht meldet, riskiert den Verlust des Leistungsanspruchs, insbesondere bei Auslandsaufenthalten über vier Wochen.

Steuerpflicht bei Rentenerhöhung

Rentenerhöhung 2026: Ab 1.452 Euro Monatsrente droht Steuerpflicht

Zum 1. Juli 2026 steigen die gesetzlichen Renten um 4,24 Prozent, zugleich erhöht sich der steuerliche Grundfreibetrag auf 12.348 Euro. Für Neurentner 2026 ist die Marke von rund 1.452 Euro Monatsrente entscheidend: Überschreitet der steuerpflichtige Rentenanteil die Freibeträge, kann erstmals Einkommensteuer fällig werden.

Grundsicherungsgeld: welche Pflichten Vermieter haben

Grundsicherungsgeld 2026: Welche Pflichten Vermieter jetzt haben

Ab 1. Juli 2026 wird das Bürgergeld schrittweise durch das Grundsicherungsgeld ersetzt. Für Vermieter von Leistungsbeziehenden bedeutet das: Sie müssen Mietdaten liefern, Änderungen melden und können bei Mietrückständen Direktzahlungen durch das Jobcenter anstoßen – sonst drohen Verzögerungen und Konflikte.

Krankenkassenbeiträge steigen für Besserverdiener 2027

Krankenkassenreform 2027: Wie Gutverdiener bis zu 630 € mehr zahlen

Die Krankenkassenreform 2027 trifft vor allem Beschäftigte mit höherem Einkommen: Die Beitragsbemessungsgrenze steigt einmalig um 300 Euro im Monat. Der Artikel zeigt, wer konkret mehr zahlt, wie hoch die zusätzliche Belastung ausfällt und welche Handlungsoptionen Betroffene jetzt prüfen sollten.

Pflegegeld: Neue Pflege-Regeln und schärfere Kontrollen ab Juli

Pflegegeld richtig sichern: Neue Prüfregeln ab Juli 2026

Ab Juli 2026 greifen neue Prüfregeln, die das Pflegegeld nicht erhöhen, aber deutlich stärker kontrollieren. Wer Pflegeleistungen zu Hause organisiert, muss seine Pflegesituation genauer belegen und Beratungsfristen im Blick behalten. Der Ratgeber zeigt, wie Sie Ihr Pflegegeld sichern und wichtige Zusatzleistungen wie Entlastungsbetrag und Entlastungsbudget optimal nutzen.