News zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Schwerbehinderung, Pflege, Soziales und Finanzen - aktuelle Nachrichten auf Bürger & Geld!

Rentenversicherungsbericht 2025

Rentenplus bis 2035: Was der Rentenversicherungsbericht über Ihre zukünftige Rente verrät

Die Rente soll laut Rentenversicherungsbericht der Bundesregierung in den nächsten zehn Jahren real weiter steigen – aber deutlich langsamer als in den letzten Inflationsjahren, während zugleich der Beitragssatz spürbar anzieht. Für heutige und künftige Rentner heißt das: mehr Euro auf dem Konto, aber ein sinkender Abstand zu den Löhnen und langfristig steigende Belastungen für Beitragszahler. Alle Einzelheiten zu den aktuellen Zahlen hier auf Bürger & Geld, dem Nachrichtenmagazin des Vereins Für soziales Leben e.V.!

Neue Grundsicherung und Miete während der Karenzzeit

Neue Grundsicherung ab Juli 2026: Jede dritte Miete zu hoch – jetzt drohen Eigenanteile

Laut einer IAB-Studie vom Februar 2026 übersteigen bei 35 Prozent aller Neuzugänge in die Grundsicherung die Wohnkosten bereits beim Einstieg den kommunalen Richtwert – bei rund sieben Prozent liegt die Miete sogar über dem Anderthalbfachen. Ab dem 1. Juli 2026 gilt genau diese Grenze als neue gesetzliche Obergrenze auch innerhalb der Karenzzeit. Besonders betroffen sind Alleinerziehende, ältere Menschen und Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung.

Eltern im Pflegeheim - Kinder zahlen

Neue Rechtsprechung zum Elternunterhalt: Warum Kinder bis 5.500 Euro netto kaum noch zahlen müssen

Die Entscheidung des OLG München (Beschluss vom 06.03.2024, Az. 2 UF 1201/23 e) ist ein echter Meilenstein im Elternunterhalt: Der Selbstbehalt des unterhaltspflichtigen Kindes wird auf 5.500 Euro netto im Monat angehoben und damit deutlich zugunsten der Kinder verschoben. Für viele Angehörige bedeutet das: Trotz hohem Einkommen kann die Verpflichtung, Elternunterhalt zu zahlen, künftig entfallen oder deutlich geringer ausfallen. Einzelheiten zu dem wegweisenden Urteil hier auf Bürger & Geld, dem Nachrichtenmagazin des Vereins Für soziales Leben e.V.!

Rente durch Ehrenamt

Ehrenamt – Punkte für die Rente? Das gilt heute wirklich für Pflege, Freiwilligendienst und Aufwandsentschädigung

Viele Ehrenamtliche hoffen, dass ihr Einsatz die spätere Rente erhöht. Tatsächlich bringen nur bestimmte Tätigkeiten wie häusliche Pflege oder Freiwilligendienste zusätzliche Rentenpunkte, klassisches Ehrenamt im Verein dagegen nicht. Aufwandsentschädigungen sind für Altersrentner meist rentunschädlich, solange sie nur Aufwendungen abgelten. Neue Petitionen verlangen eigene Ehrenamtspunkte für Feuerwehr und THW, doch gesetzliche Regelungen fehlen bislang.

Elterngeld Reform 2027

Neue Elterngeld‑Regeln ab 2027: Kürzere Dauer, mehr Geld, mehr Väter‑Pflicht

Familienministerin Karin Prien will das Basiselterngeld ab November 2027 von 14 auf 12 Monate verkürzen. Die volle Bezugsdauer sollen Paare nur erhalten, wenn sowohl Mutter als auch Vater jeweils mindestens drei Monate Elternzeit nehmen. Gleichzeitig steigt der Mindestbetrag von 300 auf 330 Euro, der Höchstbetrag von 1.800 auf 1.900 Euro. Der Gesetzentwurf ist noch nicht beschlossen – für Kinder vor dem 1. November 2027 gelten weiterhin die bisherigen Elterngeld‑Regeln.

Waisenrente: bis zu welchem Alter wird gezahlt

Waisenrente bis 27? Diese Regeln entscheiden über Ihren Anspruch nach dem 18. Geburtstag

Eine Waisenrente endet nicht zwangsläufig mit dem 18. Geburtstag: Wer zur Schule geht, studiert, eine Ausbildung macht oder einen Freiwilligendienst leistet, kann sie grundsätzlich bis zum 27. Lebensjahr weiter erhalten. Auch bei Behinderung und fehlender eigener Erwerbsfähigkeit ist eine Verlängerung möglich. Übergangszeiten von bis zu vier Monaten zwischen zwei Ausbildungsabschnitten sind ausdrücklich abgesichert, wenn der nächste Schritt geplant ist.

Schwerbehinderung: Neue GdB‑Bewertung 2026 kann Einstufung kippen

Schwerbehinderung 2026: Warum ein einzelner Antrag jetzt den ganzen Ausweis kosten kann

Ab 2026 gelten beim Grad der Behinderung (GdB) strengere Regeln – mit Folgen für Rente, Kündigungsschutz und Steuervorteile. Wer jetzt unbedacht einen Änderungsantrag stellt oder seine Einschränkungen nur knapp beschreibt, riskiert eine Herabstufung. Entscheidend ist nicht mehr die Diagnose, sondern wie stark Ihr Alltag tatsächlich beeinträchtigt ist. Der Artikel zeigt, worauf Sie jetzt achten müssen und wie Sie typische Fallstricke vermeiden.

Familienpflegegeld 2026: So viel Geld bekommen pflegende Angehörige wirklich

Pflege in der Familie: Welche Geldleistungen es bereits gibt – und warum das Familienpflegegeld frühestens 2027 kommt

Das Familienpflegegeld ist 2026 noch nicht beschlossen – kein Kabinettsbeschluss, kein Referentenentwurf, kein Startdatum. Wer auf den neuen Lohnersatz für pflegende Angehörige wartet, sollte stattdessen die bestehenden Leistungen kennen: von Pflegeunterstützungsgeld bis zum gemeinsamen Jahresbudget für Verhinderungspflege. Alles Wichtige zum aktuellen Stand hier im Überblick.

IFO: Mütterrente halbieren!

Ifo will Mütterrente halbieren, CSU dagegen – wird die Kürzung der Rente kommen?

Das Ifo‑Institut schlägt vor, die Mütterrente über vier Jahre hinweg um 50 Prozent zu reduzieren – CSU und andere Akteure lehnen das ab. Gleichzeitig ist mit der Mütterrente III eine Ausweitung der Kindererziehungszeiten ab 2027/2028 geplant. Lesen Sie hier, wie die Mütterrente funktioniert, welche Szenarien diskutiert werden und was das für Ihre Rentenansprüche bedeuten könnte.

Minijob für Reform der Rente abschaffen?

Minijobs vor dem Aus? Warum die Rentenkommission das Modell kippen will

Die Rentenkommission will Minijobs in ihrer bisherigen Form weitgehend abschaffen und nur noch für Schüler ermöglichen. Künftig sollen Minijobber voll in die Sozialversicherung einzahlen, um mehr Rentenansprüche aufzubauen und Altersarmut zu vermeiden. Arbeitgeber und Verbände warnen dagegen vor steigenden Kosten und Personalmangel. Für Millionen Beschäftigte stellt sich die Frage, wie sie Einkommen, Flexibilität und künftige Rente neu austarieren.

Rente ab 63 - wird sie abgeschafft - Koalition streitet

Koalitionskrach um Rente mit 63: Was jetzt auf uns zukommt

Die Bundesregierung streitet heftig über die Zukunft der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren. Während Kanzler Merz und Arbeitsministerin Bas die komplette Rentenreform umsetzen wollen, stellt sich SPD‑Generalsekretär Klüssendorf gegen die Abschaffung der „Rente mit 63“. Ost‑Ministerpräsidenten und Sozialverbände warnen vor harten Einschnitten für langjährig Versicherte. Der Ausgang des Konflikts entscheidet, ob Millionen Beschäftigte weiterhin früher ohne Abschläge in Rente gehen können.