News zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Schwerbehinderung, Pflege, Soziales und Finanzen - aktuelle Nachrichten auf Bürger & Geld!

Bringen die letzten Arbeitsjahre mehr Rente? Faktencheck!

Die letzten Jahre vor der Rente zählen mehr? Höhere Rente? Die Fakten!

Viele Versicherte gehen davon aus, dass die letzten Jahre im Beruf bei der Berechnung der gesetzlichen Rente besonders ins Gewicht fallen. Einen gesetzlichen Sonderbonus für diese Zeit gibt es jedoch nicht: Maßgeblich sind die Entgeltpunkte, die Sie während Ihres gesamten Versicherungslebens sammeln. Trotzdem können Teilzeit, ein höheres Einkommen oder ein späterer Renteneintritt die Höhe Ihrer Altersrente deutlich beeinflussen.

Tabelle: Höhe der Rente nach 35 Beitragsjahren

Nicht gerade viel: Rente für langejährig Versicherte nach 35 Jahren Arbeit bei mittlerem Gehalt

Nach 35 Jahren Berufstätigkeit und Beitragszahlungen wünschen sich viele Menschen eine Rente, die ihnen finanzielle Sicherheit bietet. Gerade bei niedrigen oder durchschnittlichen Einkommen erfüllt die gesetzliche Altersrente diese Erwartung jedoch häufig nicht. Anhand des aktuellen Rentenwerts lässt sich nachvollziehen, welcher monatliche Betrag aus jahrzehntelanger Arbeit entstehen kann. Das zeigt, warum es wichtig ist, die voraussichtliche Höhe Ihrer Rente frühzeitig zu prüfen.

Mehr Rente für Neurentner ab 2027 möglich: neue Regel!

Gesetzesänderung: Mehr Rente ab Januar 2027 durch Hochrechnung von Bonus, Überstunden, Prämien

Zum 1. Januar 2027 tritt eine neue Hochrechnungsregel in Kraft. Fehlen für die letzten Monate vor dem Rentenbeginn noch Entgeltmeldungen, werden die betreffenden Arbeitsverdienste zunächst automatisch hochgerechnet. Gehen später höhere tatsächliche Entgeltmeldungen ein, berechnet die Rentenversicherung den Anspruch neu und zahlt einen möglichen Differenzbetrag rückwirkend aus. Dadurch sollen Neurentnerinnen und Neurentner künftig nicht dauerhaft weniger Rente erhalten, nur weil Löhne zunächst geschätzt oder verspätet gemeldet wurden. Bereits laufende Renten sind von der Neuregelung nicht betroffen.

Regelbedarf Fortschreibung 2027 für Grundsicherung

Wie der Regelbedarf der Grundsicherung ab 2027 berechnet wird – aktueller Regierungsentwurf!

Die Bundesregierung will die jährliche Berechnung der Regelbedarfe ab 2027 ändern. Die zusätzliche Anpassung an die jüngste Preisentwicklung soll entfallen; vorgesehen ist ein Mischindex aus 70 Prozent Preis- und 30 Prozent Nettolohnentwicklung. Gleichzeitig steht eine Neuermittlung anhand der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2023 an. Stand 11. Oktober 2026 sind die Änderung und die endgültigen Regelsätze noch nicht verbindlich beschlossen.

Long Covid als Schwerbehinderung: Gericht spricht Betroffenem GdB von 50 zu

Long Covid zählt für die Schwerbehinderung: GdB 50 von Gericht anerkannt

Seit seiner Corona-Infektion kann ein Mann nicht mehr arbeiten und verbringt seine Tage überwiegend ruhend zu Hause. Die Erkrankung hat seinen Alltag tiefgreifend verändert. Weil die Behörde das Ausmaß seiner Einschränkungen lange nicht ausreichend anerkannte, zog er vor Gericht – und erhielt nun recht.

Rentenalter steigt auf jenseits 67

Eintrittsalter für die Rente – ab dann könnte das jenseits von 67 Jahren sein! Rentenkommission!

Die Rentenkommission spricht sich dafür aus, die Regelaltersgrenze ab 2031 an die Entwicklung der Lebenserwartung zu binden. Aktuelle Modellrechnungen zeigen, dass das reguläre Renteneintrittsalter bis 2041 auf 67 Jahre und sechs Monate steigen könnte. Eine Anhebung über 67 Jahre hinaus ist bislang jedoch nicht gesetzlich beschlossen. Für die Jahrgänge ab 1964 bleibt die Regelaltersgrenze deshalb nach geltendem Recht bei 67 Jahren.

Gesundheitsrente als Schutzrente geplant

Gesundheitsrente als neue Form der Rente immer noch in Planung – kommt sie 2027?

Die geplante Gesundheitsrente soll älteren Beschäftigten helfen, die ihren über viele Jahre ausgeübten Beruf aus gesundheitlichen Gründen aufgeben müssen. Die Alterssicherungskommission bezeichnet das Konzept als „Schutzrente für langjährige Beitragszahler“. Bislang ist das Modell weder gesetzlich verankert noch beantragbar. Für Betroffene bleiben deshalb die bestehenden Regelungen zur Erwerbsminderungsrente, zur Rehabilitation und zur Altersrente maßgeblich.

Freiwilligendienst zahlt sich doppelt aus: Wie FSJ und BFD die spätere Rente erhöhen

FSJ und BFD können die spätere Rente erhöhen – Freiwilligendienst lohnt!

Ein Jahr lang anderen helfen und dabei die eigene Altersvorsorge stärken: Wer einen Freiwilligendienst wie FSJ oder BFD in der Pflege, Kinderbetreuung oder im Naturschutz leistet, sammelt zugleich Rentenpunkte. Das Taschengeld ist damit nicht nur eine Unterstützung im Alltag – der Einsatz zählt auch für die spätere Rente.

Arbeitsrecht: Anspruch auf Urlaub in den Schulferien?

Haben Eltern Anspruch auf Urlaub in den Ferien? Arbeitsrechliche Frage mit Antwort!

Eltern mit schulpflichtigen Kindern haben keinen uneingeschränkten Anspruch auf Urlaub während der Schulferien. Ihre Urlaubswünsche haben jedoch aus sozialen Gründen besonderes Gewicht. Arbeitgeber müssen sie berücksichtigen und dürfen sie nur ablehnen, wenn dringende betriebliche Belange oder sozial vorrangige Urlaubswünsche anderer Beschäftigter entgegenstehen. Der Artikel erklärt, welche Rechte Ihnen das Bundesurlaubsgesetz einräumt, wie Sie auf eine Ablehnung reagieren können und weshalb Reisen mit schulpflichtigen Kindern außerhalb der Ferien rechtlich problematisch sein können. So können Sie Ihre nächste Urlaubsplanung besser vorbereiten.

Österreichs Schwerarbeiterrente ab 60 als Vorbild für Deutschland

Österreichs Schwerarbeiter Rente mit 60 soll Vorbild für Deutschland werden!??

Für viele Versicherte beginnt die deutsche „Rente mit 63“ inzwischen erst mit 65 Jahren. In Österreich ist eine Schwerarbeitspension bereits ab 60 möglich – allerdings nur unter strengen Voraussetzungen. Der Vergleich erklärt, weshalb dort 45 Arbeitsjahre allein nicht ausreichen und wie Belastungen in der Pflege, im Schichtdienst und in körperlich anstrengenden Berufen berücksichtigt werden.

Steuer-Grundfreibetrag 2027

Erhöhung des steuerlichen Grundfreibetrags 2027: Ab wann dann Einkommensteuer fällig wird

Für 2027 ist eine Anhebung des steuerlichen Grundfreibetrags vorgesehen, die Arbeitnehmer entlasten soll. Ein Entwurf nennt dafür 12.564 Euro; eine endgültige Entscheidung über diesen Betrag steht jedoch noch aus. Ob Einkommensteuer anfällt, richtet sich nicht nach dem Bruttogehalt, sondern nach dem zu versteuernden Einkommen. Welche Bedeutung das für Beschäftigte, Rentner und Familien hat.

Rentenkommission Empfehlung Nr. 1

Primärziel der Rentenkommission: 70% vom letzten Netto ist Ihre Rente

Nach der Empfehlung der Rentenkommission soll die Altersversorgung mindestens 70 Prozent des letzten Nettoeinkommens erreichen. Dieser Zielwert bezieht sich auf das gesamte Einkommen im Ruhestand, nicht allein auf die gesetzliche Rente. Für Menschen, die bereits Rente beziehen, ergeben sich daraus zunächst keine Änderungen. Für jüngere Generationen gewinnt die ergänzende Altersvorsorge dagegen weiter an Bedeutung.

Brief vom Jobcenter: auch ohne das Wort "Bescheid" ein Bescheid?

Jobcenter-Schreiben zur Grundsicherung: Auch ohne das Wort „Bescheid“ kann es ein solcher sein: Fristen laufen!

Ein Jobcenter-Brief kann eine verbindliche Entscheidung enthalten, auch wenn er nicht „Bescheid“ heißt. Entscheidend ist, ob das Schreiben Ihren Leistungsanspruch konkret regelt. Für einen Widerspruch gilt grundsätzlich eine Monatsfrist; fehlt die erforderliche Rechtsbehelfsbelehrung oder ist sie unrichtig, beträgt die Frist regelmäßig ein Jahr. Der Beitrag erklärt, worauf Sie beim Inhalt, der Bekanntgabe und der Widerspruchsform achten sollten.

Mögliche Fristen für den Übergang bei der Abschaffung der Rente für langjährig Versicherte

Übergangslösung für das Aus der Rente für langjährig Versicherte: so könnte sie aussehen

Die als „Rente mit 63“ bekannte Altersrente nach 45 Versicherungsjahren ist weiterhin gesetzlich vorgesehen. Die Alterssicherungskommission empfiehlt zwar, diese Rentenmöglichkeit abzuschaffen, bislang fehlen jedoch ein entsprechendes Gesetz, ein verbindlicher Stichtag und konkrete Übergangsregelungen. Für Beschäftigte in Altersteilzeit oder mit einem bereits fest eingeplanten Rentenbeginn ist die Diskussion besonders relevant. Der Artikel erläutert, wer von einer möglichen Änderung betroffen sein könnte und welche Punkte Sie für Ihre persönliche Rentenplanung jetzt prüfen sollten.

Grundrentenzuschlag - Einkommensanrechnung Ehepartner

Grundrente 2026 – so wirkt sich das Einkommen des Ehepartners auf den Zuschlag aus

Nach vielen Jahren im Beruf, in der Kindererziehung oder bei der Pflege von Angehörigen hoffen viele Menschen auf einen Grundrentenzuschlag. Bei Verheirateten hängt dessen Auszahlung jedoch auch vom Einkommen des Ehepartners ab: Es kann dazu führen, dass der Zuschlag geringer ausfällt oder vollständig entfällt. Das Bundessozialgericht hat die gemeinsame Einkommensprüfung als verfassungsgemäß bestätigt. Der Artikel erläutert, welche Einkommensgrenzen 2026 gelten und welche Angaben Sie in Ihrem Rentenbescheid besonders sorgfältig prüfen sollten.

junge Frau sitzt neben Rentnerin

Pflegegeld 2026: Auswirkungen auf Rente und Grundsicherung – wird angerechnet?

Wenn Sie im Ruhestand auf Hilfe im Alltag angewiesen sind, stellen sich neben der Organisation der häuslichen Pflege auch finanzielle Fragen. Angehörige oder andere vertraute Personen übernehmen häufig einen Teil der Unterstützung. Liegt ein anerkannter Pflegegrad vor, möchten viele Betroffene deshalb wissen, unter welchen Voraussetzungen sie Pflegegeld erhalten können und wie sich diese Leistung auf ihre finanzielle Situation auswirkt. Dabei geht es insbesondere um die Frage, ob das Pflegegeld auf die gesetzliche Rente angerechnet wird oder die Grundsicherung im Alter beeinflusst. Ebenso wichtig ist die Situation der Pflegeperson: Was bedeutet es für sie, wenn Sie das Pflegegeld ganz oder teilweise als Anerkennung für ihre Unterstützung weitergeben? Der Artikel erläutert, welche Unterschiede zwischen der pflegebedürftigen Person und der Pflegeperson zu beachten sind und worauf Sie bei Rente, Grundsicherung und weitergegebenem Pflegegeld achten sollten.

Ragebait - Jugendwort des Jahres 2026

Ragebait ist Jugendwort 2026: Was Rentner bzw. Senioren dazu wissen wollen

„Ragebait“ ist das Jugendwort des Jahres 2026 und bedeutet „Wutköder“. Der Ausdruck beschreibt Internetbeiträge, die gezielt Empörung und Reaktionen auslösen sollen. Auch für Rentner und Senioren ist das Thema relevant: Der Artikel erklärt die Methode und zeigt, wie Sie aufwühlende Behauptungen vor dem Teilen prüfen können.

Hilfen für Rentner bei hoher Miete

Finanzielle Hilfe bei hoher Mieter und kleiner Rente: 2026 und weiterhin 2027 möglich

Für viele Rentnerinnen und Rentner wird es zunehmend schwierig, die Miete aus ihren laufenden Einkünften zu bezahlen. Staatliche Leistungen wie Wohngeld und Grundsicherung im Alter können finanzielle Entlastung bringen; bei Pflegebedürftigkeit kann außerdem Hilfe zur Pflege infrage kommen. Der Artikel erklärt, an welche Behörde Sie sich wenden können, welche Nachweise Sie benötigen und worauf Sie beim Antrag achten sollten. So erfahren Sie, welche Unterstützung Ihnen helfen kann, Ihre Wohnsituation zu sichern und Ihre Rücklagen zu schonen.

Rente auf Mallorca beziehen

Ruhestand auf Mallorca: Was Sie bei Ihrer Rente beachten müssen

Ihre deutsche Altersrente wird grundsätzlich auch auf Mallorca weitergezahlt. Ein dauerhafter Umzug kann jedoch die steuerliche Behandlung sowie die Organisation Ihrer Kranken- und Pflegeversicherung verändern. Für das zusätzliche deutsche Besteuerungsrecht ist bei gesetzlichen Renten insbesondere der Rentenbeginn wichtig. Der Artikel zeigt Ihnen, welche Ansprüche bleiben und welche Fragen Sie vor dem Umzug klären sollten

Beitragserhöhung Pflegeversicherung 2027

Pflegeversicherung neu im Jahr 2027: Wer mehr zahlt – und wer mehr Pflegegeld bekommt

Für 2027 ist eine Neuordnung der Pflegeversicherung vorgesehen. Der Beitragssatz für kinderlose Versicherte soll von 4,2 auf 4,5 Prozent steigen. Auch Gutverdienende könnten durch eine höhere Beitragsbemessungsgrenze stärker belastet werden. Das Pflegegeld soll nicht ersatzlos entfallen; geplant ist jedoch, die Leistungen für die häusliche Pflege grundlegend neu zu gestalten.

Bürgergeld vom Jobcenter trotz Vollzeitstelle - wann das wegen des Zuflussprinzips geht

Von der Grundsicherung in den Job: Zuflussprinzip nutzten – Grundsicherungsgeld und Gehalt erhalten

Beim Wechsel vom Grundsicherungsgeld in eine Beschäftigung kommt es nicht nur darauf an, wann Sie Ihre neue Arbeit beginnen, sondern auch darauf, wann Sie Ihr erstes Gehalt erhalten. Das Zuflussprinzip trägt dazu bei, diesen finanziellen Übergang abzusichern: Entscheidend ist, in welchem Monat das Arbeitsentgelt tatsächlich auf Ihrem Konto eingeht. So kann unter Umständen auch nach dem Arbeitsbeginn noch ein Anspruch auf Grundsicherungsgeld bestehen, um die Zeit bis zur ersten Gehaltszahlung zu überbrücken.

Wichtige Befreiungen für Rentner 2026

2026 ist Beginn ihrer Rente: Grundsicherung, Steuerbonuns und Pflegevorteile prüfen

Rentnerinnen und Rentner können 2026 verschiedene Möglichkeiten nutzen, um ihre finanzielle Belastung zu senken. Viele Zuschüsse und Befreiungen erhalten Sie allerdings nicht automatisch, sondern nur auf Antrag. Welche Unterstützungsangebote für Sie infrage kommen, welche sich miteinander kombinieren lassen und an welche Stellen Sie sich wenden können.

In Schweden oder den Niederlanden - wo in Rente gehen?

Große Vorbilder für die Rente: was Schweden und die Niederlande smarter machen

Ein finanziell sorgenfreier Ruhestand ist für viele Menschen ein wichtiges Ziel. Die gesetzliche Rente allein genügt jedoch nicht immer, um den gewohnten Lebensstandard zu halten. Schweden und die Niederlande verbinden staatliche Absicherung, betriebliche Altersversorgung und ergänzende Vorsorge stärker miteinander. Der Vergleich verdeutlicht, welche Anregungen diese Modelle für Deutschland bieten und weshalb ein Umzug ins Ausland nicht automatisch eine höhere oder ausreichende Rente sichert. Für Ihre persönliche Absicherung kommt es vor allem auf Ihren Erwerbsverlauf, die anrechenbaren Versicherungszeiten und eine rechtzeitige Bestandsaufnahme Ihrer verschiedenen Rentenansprüche an.