News zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Schwerbehinderung, Pflege, Soziales und Finanzen - aktuelle Nachrichten auf Bürger & Geld!

Stark armutsgefährdet: Alleinerziehende

Alleinerziehende mit KIndern tragen doppelt hohes Armutsrisiko: weitere Kürzugen drohen!

Alleinerziehende sind besonders häufig von Armut bedroht: Rund 28,9 Prozent der Menschen in Ein-Eltern-Haushalten gelten als armutsgefährdet, bei Paarfamilien liegt der Anteil bei etwa 12 Prozent. Millionen Kinder wachsen mit nur einem Elternteil auf und erleben finanzielle Einschränkungen unmittelbar. Niedrige Einkommen, die oft allein getragene Sorgearbeit und ausbleibender oder unzureichender Unterhalt erhöhen das Risiko, dass Geld für Miete, Bildung und gesellschaftliche Teilhabe fehlt.

Lebenslange Abschläge bei Rente mit Schwerbehinderung

Mit Schwerbehinderung in Rente: Warum Abschläge Sie ihr Leben lang begleiten

Menschen mit Schwerbehinderung können unter bestimmten Voraussetzungen früher in Altersrente gehen. Wer die maßgebliche Altersgrenze nicht erreicht, muss jedoch meist dauerhafte Rentenabschläge hinnehmen. Der Artikel zeigt, wie die Kürzungen berechnet werden, für wen sie gelten und welche Optionen Sie vor dem Rentenantrag prüfen sollten.

Härtefallregelung bei Zahnersatz

Härtefall bei Zahnersatz – Kassen zahlen die Regelversorgung komplett: Grundsicherung, BAfög, Wohngeld, Kinderzuschlag?

Bei geringem Einkommen kann die gesetzliche Krankenkasse Zahnersatz vollständig bezahlen – allerdings nur in Höhe der Regelversorgung. Wer Grundsicherung bezieht, erfüllt die Härtefallvoraussetzungen in der Regel unmittelbar. Wohngeld und Kinderzuschlag führen nicht automatisch zum Anspruch, können aber bei Unterschreiten der Einkommensgrenzen dennoch zur vollständigen Kostenübernahme führen. Für Alleinstehende beträgt die Härtefallgrenze 2026 monatlich 1.582 Euro brutto.

Wer am 1. Januar 2027 in Rente gehen kann

Rente ab Januar 2027: Diese Geburtstage im Jahrgang sind entscheidend für den Rentenantrag

Zum 1. Januar 2027 können Versicherte über vier unterschiedliche Altersrenten in den Ruhestand starten. Ob Regelaltersrente, Rente nach 35 oder 45 Versicherungsjahren oder Altersrente bei Schwerbehinderung: Geburtstag, Versicherungszeiten und mögliche Abschläge entscheiden. Warum der Antrag bereits im Herbst 2026 vorbereitet werden sollte und welche Frist Rentenmonate sichern kann.

Stadt in Deutschland

Von welchen Städten und Gemeinden der Sozialpass eingesetzt wird

Einen Sozialpass gibt es in vielen deutschen Städten und Gemeinden – bundesweit einheitlich geregelt ist er jedoch nicht. Ob Sie ihn beantragen können, welche Vergünstigungen möglich sind und welche Voraussetzungen vor Ort gelten, erfahren Sie in diesem Artikel.

Familienleistungen 2026

Familienleistungen 2026: Dieses mögliche Geld vom Staat sollten Eltern jetzt prüfen

Kindergeld, Elterngeld und Kinderzuschlag können Familien 2026 deutlich entlasten. Doch viele Eltern prüfen nicht, ob zusätzlich Wohngeld oder Leistungen für Schule, Kita und Freizeit möglich sind. Beim Elterngeld sorgt die Debatte über eine mögliche Kürzung ab 2027 für Unsicherheit – beschlossen ist sie bislang nicht. Der Überblick zeigt, welche Hilfen jetzt wichtig sind und worauf Familien bei Anträgen achten sollten.

Minijob und Rente 2027 und 2028

Minijob und Rente: Was sich 2027 ändert – und was 2028 offen ist

Ab Januar 2027 steigt die Minijob-Grenze auf 633 Euro im Monat, weil der gesetzliche Mindestlohn auf 14,60 Euro erhöht wird. Für Altersrentner gibt es grundsätzlich keine Hinzuverdienstgrenze mehr, doch bei der Rentenversicherungspflicht bleiben wichtige Regeln bestehen. Für 2028 ist dagegen noch keine neue Minijob-Grenze verbindlich festgelegt. Beschäftigte sollten daher Stunden, Jahresverdienst und ihren Rentenstatus rechtzeitig prüfen.

Beitrag zur Rente steigt 2028?

Beitragsanstieg bei der Rente? Warum Beschäftigte ab 2028 möglicherweise mehr zahlen müssen

Nach den aktuellen Vorausberechnungen der Bundesregierung soll der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung 2028 deutlich steigen: von derzeit 18,6 auf voraussichtlich 19,8 Prozent. Hintergrund sind wachsende Rentenausgaben und eine sinkende Nachhaltigkeitsrücklage. Der Wert ist noch keine endgültige Festsetzung, sondern eine Prognose; zugleich sieht das Rentenpaket 2025 vor, das Rentenniveau bis 2031 bei 48 Prozent zu halten.

2 Dämpfer für die Rente ab 20232

Rente wird ab 2032 mit zwei Faktoren in der Erhöhung gebremst – warum das 2026 wichtig ist

Ab 2032 sollen zwei Rechenfaktoren bei der jährlichen Rentenanpassung wieder stärker ins Gewicht fallen. Der Nachhaltigkeitsfaktor berücksichtigt die Entwicklung des Verhältnisses zwischen Rentnern und Beitragszahlern, während der Beitragssatzfaktor höhere Beiträge zur Rentenversicherung einbezieht. Zwar sind allgemeine Kürzungen laufender Renten nicht vorgesehen, ihre Erhöhungen könnten künftig jedoch hinter der Lohnentwicklung zurückbleiben. Bis Ende 2031 sichert die Haltelinie das Rentenniveau weiterhin bei mindestens 48 Prozent.

Witwenrente: rentenversicherungspflichtiger Minijob kann zu mehr Netto verhelfen

Witwenrente: Warum ein rentenversicherungspflichtiger Minijob netto insgesamt mehr Geld bringen kann

Ein Minijob kann die Witwenrente deutlich stärker kürzen, als viele Betroffene erwarten. Entscheidend ist nicht nur der Auszahlungsbetrag, sondern die gesetzliche Berechnung des anrechenbaren Einkommens. Bei 600 Euro Monatsverdienst kann ein rentenversicherungspflichtiger Minijob im Modell 96 Euro mehr Witwenrente sichern. Seit Juli 2026 lässt sich eine frühere Befreiung von der Rentenversicherungspflicht einmalig für die Zukunft aufheben.

Pflegeheim: Kein Kostendeckel, nur Zuschüsse

Pflegeheim: Kein Kostendeckel geplant, nur Zuschüsse – was das jetzt bedeutet

Der geplante Pflegekostendeckel für Heimbewohner kommt nach aktuellem Stand nicht. Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann setzt stattdessen auf sozialverträgliche Leistungszuschüsse. Für Pflegebedürftige bleibt entscheidend: Neue Zuschüsse sind noch nicht beschlossen, während Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten weiterhin den Eigenanteil prägen. Der Artikel erklärt, was jetzt gilt und welche Hilfe bei hohen Heimkosten möglich ist.

Rente 2027 - welche Höhe reicht zum Leben?

Rente 2027: Ab welcher Höhe reicht sie wirklich zum Leben?

Eine feste Rentenhöhe, die 2027 automatisch zum Leben reicht, gibt es nicht. Entscheidend sind vor allem Netto-Rente, Miete, Heizkosten, Kranken- und Pflegeversicherung sowie weitere Einkünfte. Die Deutsche Rentenversicherung prognostiziert derzeit ein Rentenplus von 4,4 Prozent zum 1. Juli 2027. Wer seinen Bedarf trotzdem nicht decken kann, sollte Grundsicherung im Alter oder Wohngeld prüfen.