News zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Schwerbehinderung, Pflege, Soziales und Finanzen - aktuelle Nachrichten auf Bürger & Geld!

Beitrag zur Rente steigt 2028?

Beitragsanstieg bei der Rente? Warum Beschäftigte ab 2028 möglicherweise mehr zahlen müssen

Nach den aktuellen Vorausberechnungen der Bundesregierung soll der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung 2028 deutlich steigen: von derzeit 18,6 auf voraussichtlich 19,8 Prozent. Hintergrund sind wachsende Rentenausgaben und eine sinkende Nachhaltigkeitsrücklage. Der Wert ist noch keine endgültige Festsetzung, sondern eine Prognose; zugleich sieht das Rentenpaket 2025 vor, das Rentenniveau bis 2031 bei 48 Prozent zu halten.

2 Dämpfer für die Rente ab 20232

Rente wird ab 2032 mit zwei Faktoren in der Erhöhung gebremst – warum das 2026 wichtig ist

Ab 2032 sollen zwei Rechenfaktoren bei der jährlichen Rentenanpassung wieder stärker ins Gewicht fallen. Der Nachhaltigkeitsfaktor berücksichtigt die Entwicklung des Verhältnisses zwischen Rentnern und Beitragszahlern, während der Beitragssatzfaktor höhere Beiträge zur Rentenversicherung einbezieht. Zwar sind allgemeine Kürzungen laufender Renten nicht vorgesehen, ihre Erhöhungen könnten künftig jedoch hinter der Lohnentwicklung zurückbleiben. Bis Ende 2031 sichert die Haltelinie das Rentenniveau weiterhin bei mindestens 48 Prozent.

Witwenrente: rentenversicherungspflichtiger Minijob kann zu mehr Netto verhelfen

Witwenrente: Warum ein rentenversicherungspflichtiger Minijob netto insgesamt mehr Geld bringen kann

Ein Minijob kann die Witwenrente deutlich stärker kürzen, als viele Betroffene erwarten. Entscheidend ist nicht nur der Auszahlungsbetrag, sondern die gesetzliche Berechnung des anrechenbaren Einkommens. Bei 600 Euro Monatsverdienst kann ein rentenversicherungspflichtiger Minijob im Modell 96 Euro mehr Witwenrente sichern. Seit Juli 2026 lässt sich eine frühere Befreiung von der Rentenversicherungspflicht einmalig für die Zukunft aufheben.

Pflegeheim: Kein Kostendeckel, nur Zuschüsse

Pflegeheim: Kein Kostendeckel geplant, nur Zuschüsse – was das jetzt bedeutet

Der geplante Pflegekostendeckel für Heimbewohner kommt nach aktuellem Stand nicht. Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann setzt stattdessen auf sozialverträgliche Leistungszuschüsse. Für Pflegebedürftige bleibt entscheidend: Neue Zuschüsse sind noch nicht beschlossen, während Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten weiterhin den Eigenanteil prägen. Der Artikel erklärt, was jetzt gilt und welche Hilfe bei hohen Heimkosten möglich ist.

Rente 2027 - welche Höhe reicht zum Leben?

Rente 2027: Ab welcher Höhe reicht sie wirklich zum Leben?

Eine feste Rentenhöhe, die 2027 automatisch zum Leben reicht, gibt es nicht. Entscheidend sind vor allem Netto-Rente, Miete, Heizkosten, Kranken- und Pflegeversicherung sowie weitere Einkünfte. Die Deutsche Rentenversicherung prognostiziert derzeit ein Rentenplus von 4,4 Prozent zum 1. Juli 2027. Wer seinen Bedarf trotzdem nicht decken kann, sollte Grundsicherung im Alter oder Wohngeld prüfen.

Schwerbehinderung 2026: Die drei wichtigsten Nachteilsausgleiche

Bis zu 7400 Euro an Steuervorteil als Nachteilsausgleiche bei Schwerbehinderung 2026 sichern

Ein Grad der Behinderung von 50 kann bereits erhebliche finanzielle und rechtliche Vorteile bringen – dennoch nutzen viele Berechtigte ihre Ansprüche nicht vollständig. Dazu zählen eine mögliche Steuerentlastung von bis zu 7.400 Euro, kostenfreie Fahrten im Nahverkehr sowie ein besonderer Kündigungsschutz. Seit diesem Jahr ist zudem eine Änderung im Verfahren beim Finanzamt wichtig: Unter bestimmten Umständen kann der steuerliche Vorteil im nächsten Steuerbescheid sonst unberücksichtigt bleiben.

Kapitalrente nach schwedischem Vorbild: Zwei-Prozent-Beitrag soll gesetzliche Rente ergänzen

Schweden, das Vorbild für die neue Rente in Deutschland – doch das kostet 2 Prozent mehr Beitrag

Künftig könnten Teile der Rentenbeiträge nicht mehr ausschließlich in die Finanzierung laufender Renten fließen, sondern langfristig am Kapitalmarkt angelegt werden. Die Bundesregierung will dafür noch 2026 die rechtlichen Voraussetzungen schaffen. Ob Beschäftigte und ihre Familien davon später tatsächlich profitieren, hängt jedoch maßgeblich von der konkreten Ausgestaltung des Modells ab.

Pflegegeld nach dem Erstantrag: So wird der erste Monat berechnet

Erstantrag auf Pflegegeld – wie der erste Monat der Leistung berechnet wird

Die erste Pflegegeldzahlung nach einem neuen Antrag ist oft geringer als erwartet. Grund ist meist die anteilige Berechnung ab dem Tag der Antragstellung. Der Beitrag erläutert, wie die Pflegekasse das Pflegegeld 2026 berechnet, ab wann der Anspruch entsteht und wie Betroffene mögliche Nachzahlungen überprüfen und gegebenenfalls geltend machen können.

Bundeskabinett hat neues Pflegegesetz beschlossen

Neues Pflegegesetz beschlossen: mehr Pflegegeld kostet mehr Beitragsgeld – was sich bald ändert

Das Bundeskabinett hat den Entwurf für ein neues Pflegegesetz beschlossen. Geplant sind neue Budgets für die häusliche Pflege, eine Pflegebegleitung vor Ort und Hilfe bei plötzlichen Pflegeausfällen. Der allgemeine Beitragssatz soll zwar bei 3,6 Prozent bleiben, doch Kinderlose und weitere Gruppen sollen künftig mehr zahlen. Noch gilt die Reform nicht: Bundestag und Bundesrat müssen den Entwurf erst verabschieden

Eigenanteil im Pflegeheim: Warum Familien 2027 tiefer in die Tasche greifen müssen

Eigenanteil im Pflegeheim 2027: Warum Familien trotz Pflegereform mehr zahlen müssen

Der Vater zieht ins Heim, und die erste Rechnung zeigt fast 3.000 Euro Eigenanteil. Das ist kein Ausnahmefall: Im Bundesschnitt sind es im ersten Jahr 3.245 Euro im Monat, neun Prozent mehr als im Vorjahr. Die Pflegereform soll helfen, steckt aber im Kabinett fest. Und falls die höheren Zuschläge der Pflegekasse später greifen, bleibt die Familie länger auf dem vollen Betrag sitzen. Was jetzt schon gilt und wann Kinder tatsächlich zahlen müssen.